Neuheit Facelift Dodge Charger SRT Hellcat Sportlimousine

Upgrade für die Hellcat und ihre Geschwister

Wer einen US-amerikanischen Vertreter der  sportlichen Oberklasse haben will, der hat bei Dodge die Qual der Wahl: Zum einen wäre da das Muscle-Car Challenger mit seiner klassischen Coupé-Silhouette. Dieses bekommt nun für das neue Modelljahr 2019 eine Überarbeitung. Damit ist es jedoch nicht alleine, gleiches gilt auch für den alltags- und familientauglicheren Bruder, die viertürige Limousine Charger.

Sie ist wie auch der Challenger in einer SRT Hellcat-Variante mit bärenstarkem 6,2-Liter-Kompressor-V8 erhältlich. Dieses Triebwerk leistet 717 PS und verfügt über bis zu 881 Nm Drehmoment. Daran ändert sich, anders als bei der Challenger Hellcat, auch im Zuge des Facelifts nichts. Dennoch ist und bleibt das Charger-Topmodell damit die schnellste und stärkste Limousine der Welt. Kombiniert ist das Aggregat nach wie vor mit einem Achtgang-Automatikgetriebe samt Schaltpaddeln am Lenkrad. Neu sind hingegen mehrere technische Helferlein wie ein Launch-Assistenten und ein sogenannter „After-Run Chiller“, der den Kompressor nachkühlt, auch wenn der Motor schon abgeschaltet wurde. Optisch unterscheidet sich die überarbeitete Hellcat vom bisherigen Modell durch einen neuen Kühlergrill mit zwei Lufteinlässen sowie auf Wunsch eine satinschwarz lackierte Motorhaube und 20-Zoll-Schmiederäder. Für den Innenraum gibt es ein Alcantara-Paket und ein neues Design der Instrumente. Teilweise gilt dies auch für das unterhalb des Topmodells angesiedelten R/T Scan Pack-Modell, das beispielsweise ebenfalls den Kühlergrill sowie optional die schwarze Motorhaube erhält. Zudem besitzt die 492 PS starke Variante gegen Aufpreis ein Bilstein-Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern.

Selbstverständlich kommen auch die übrigen Vertreter der Charger-Palette in den Genuss des Facelifts, bis hinunter zu den Einstiegs-Versionen, die durch einen 304 PS starken Pentastar-V6 angetrieben werden. Dabei ergänzen auch zwei komplett neue Ausführungen das Programm: Den SXT gibt es künftig auch mit Allradantrieb und den GT wahlweise mit Heckantrieb.