Sportliche 508-Studie für Genf

Genfer Autosalon 2019 Studie Peugeot Limousine Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance Sportversion Plug-in-Hybrid

Sportlimousine mit leistungsstarkem Hybrid

Langsam aber sicher neigt sich der sich nun schon der Februar dem Ende zu. Das heißt auch, dass der Genfer Autosalon vor der Tür steht. Mit diesem öffnet am 7. März das erste europäische Messe-Highlight des Jahres seine Pforten. Dementsprechend zahlreich sind die Neuheiten, die in der Schweiz präsentiert werden. Auch Peugeot wird natürlich dabei sein und wird unter anderem eine recht seriennahe Studie mit dem etwas sperrigen Namen „Concept 508 Peugeot Sport Engineered“ ins Rampenlicht rollen. Sie soll einen Ausblick auf kommende elektrisierte Sportwagen geben, die künftig in Serie gebaut werden.

Und so handelt es sich um eine besonders sportlich und leistungsstark auftretende Variante des französischen Mittelklässlers 508 auf Basis der Limousinen-Version. Der Wagen besitzt einen Plug-in-Hybridantrieb und wird demzufolge von gleich drei Triebwerken befeuert: zwei E-Motoren, wobei jener an der Vorderachse 81 kW und der im Heck 147 kW leistet, und einen Otto-Verbrennungsaggregat. Diese Einheit beschert dem Wagen nicht nur einen Allradantrieb, sondern generiert auch eine Gesamtleistung von etwa 294 kW beziehungsweise 400 PS und 500 Nm maximales Drehmoment. So soll die Studie in nur 4,3 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und einen Topspeed von 250 km/h erreichen. Zugleich fährt der Peugeot mit seiner bis zu 11,8 kWh speichernden Batterie alternativ bis zu 50 km weit rein elektrisch. Weitere technische Anpassungen sind das überarbeitete Fahrwerk – mit Tieferlegung und neuer Dämpfungsregelung sowie breiterer Spur – und die Bremsanlage mit 380 Millimeter durchmessenden Scheiben und Vier-Kolben-Sätteln vorne.

Vor den Bremsen ist ein Satz 20-zölliger Leichtmetallfelgen mit schwarz-grauem Finish montiert, die mit ihrer markanten Fünf-Speichen-Formgebung die Kühlung der Stopper begünstigen sollen. Die aufgezogenen Michelin-Hochleistungsreifen messen 245/35 R20. Und auch sonst unterscheidet sich die Studie deutlich von seinen zivilen Serienbrüdern: Die Designer und Ingenieure von Peugeot Sport, der Motorsport-Abteilung des französischen Herstellers, die für den Aufbau des Concept Cars verantwortlich waren, überarbeiteten die Karosserie insbesondere unter Berücksichtigung aerodynamischer Aspekte. So erhielt der Kühlergrill neue, vertikale Streben, die aus dem 3D-Drucker stammen. Hinzu kommen neue große Lufteinlässe in der Frontschürze, die mit einer Farbgebung in leuchtendem Gelbgrün akzentuiert sind. Selbiges gilt für weitere Komponenten der in Selenium-Grau mit Perlmutt-Effekt lackierte Karosserie, wie beispielsweise die seitlichen Winglets an den Front- und Heckschürzen. Die Spiegelkappen sind aus Carbon gefertigt.

Passend zum Look des Exterieurs wurde der Innenraum gestaltet; mit einer Ausstattung aus Leder und Alcantara samt Ziernähten, die teilweise ebenfalls in dem gelbgrünen Neonton ausgeführt sind. Das kleine Sportlenkrad ist oben und unten abgeflacht. Außerdem finden sich auch hier mehrere Carbon-Zierelemente. Die Bedien- und Informationseinheiten sind zum großen Teil digital ausgeführt, so etwa die Armaturen hinter dem Volant und das große Panel in der Mittelkonsole zur Steuerung von Radio, Heizung und Co.

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