Smart Forease Studie Roadster Einzelstück Showcar Pariser Autosalon

Kompromisslos offener Zweisitzer

Dass die Studie Forease, die Smart auf dem Pariser Autosalon präsentierte, zweifellos Erinnerungen an den unvergessenen Crossblade aus dem Jahr 2001 weckt, kommt nicht von ungefähr. Laut Aussage der Mercedes-Tochtermarke soll das neue Showcar eine bewusste Hommage an diesen kompromisslos offenen Smart, der ab 2002 sogar in Kleinserie gebaut wurde, darstellen – und an den Forspeed aus dem Jahr 2011.

Ganz so extrem offen wie diese beiden – vor allem der Crossblade, der noch nicht einmal richtige Türen besaß – ist der Forease dann zwar nicht, aber er kommt nah dran. Auch er verzichtet komplett auf ein Dach und die Frontscheibe ist stark gekürzt. Hinter den beiden Insassen erheben sich zwei Höcker, die für Schutz im Falle eines Überschlags sorgen sollen. Markantes Merkmal am Heck ist der ausgeprägte Ducktail. Zudem verfügen die Rückleuchten ebenso wie die Scheinwerfer an der Front über modernste Technik und eine neue Grafik. Weiteres Merkmal sind die versenkten Türgriffe. Lackiert ist der Forease in einem effektvollen Metallicweiß, kombiniert mit einer silbernen Tridion-Zelle und zahlreichen Akzenten in leuchtendem „Stream Green“.

Letztere Farbe kommt auch im Innenraum großzügig zum Einsatz, wo sie mit Schwarz und Weiß kombiniert ist, etwa an den Sitzen. Weitere besondere Merkmale sind das oben offene Lenkrad sowie die Tatsache, dass die beiden mittleren Lüftungsdüsen auf dem Armaturenbrett durch runde Displays zur Anzeige verschiedenster Informationen ersetzt sind. Da der Forease aus dem Smart EQ Forwto Cabrio basiert ist er nicht nur voll fahrfähig, sondern zudem rein elektrisch unterwegs. Damit gibt das Unternehmen einen Ausblick in die Zukunft der Marke. Schon heute ist Smart in Kanada, den USA und Norwegen ausschließlich elektrisch unterwegs, bis 2020 sollen der Rest Europas und bald darauf auch die übrigen Märkte folgen.