Radikal reduziert. Maximal intensiv

2026er Donkervoort P24 RS

2026er Donkervoort P24 RS

Mit dem neuen P24 RS enthüllt Donkervoort seine neuste puristische Fahrmaschine. Die niederländische Sportwagenschmiede Donkervoort ist wahrlich außergewöhnlich. Seit der Gründung im Jahr 1978 durch Joop Donkervoort war es sich bis heute immer im Familienbesitz und zeichnete sich dabei stets durch eine beeindruckende finanzielle Stabilität aus. Die Autos der Marke gehören zu den seltensten Supercars der Welt. In 48 Jahren Firmengeschichte entstanden weniger als 2.000 Exemplare. Von diesen existieren mehr als 97 Prozent noch in fahrbereitem Zustand und 40 Prozent von ihnen werden weiterhin regelmäßig beim Hersteller gewartet. Gemein ist allen Donkervoorts ein extrem puristischer Ansatz, wie er in der heutigen Zeit sehr selten geworden ist: Der Fahrer darf hier noch die volle Kontrolle über sein Auto behalten, nahezu komplett befreit von elektronischen Helfern und Computern. Ebenfalls essentiell: ein extrem niedriges Gewicht. „Der Schlüssel zum allem, was wir machen, ist es Gewicht zu eliminieren, Trägheit zu minimieren und ein unvergessliches Fahrerlebnis zu bieten“, sagt Geschäftsführer Denis Donkervoort. All das ist auch beim neuen P24 RS nicht anders, das auf den 2022 vorgestellten und ausverkauften F22 folgt.

Ab dem 4. Juni neu im Handel erhältlich: Die brandneue Eurotuner 4-26 Sommerausgabe! Und natürlich wie immer ab sofort versandkostenfrei bei uns im Shop bestellbar unter: www.tuning-couture.de

Eurotuner 4-2026

Klappbare Scheinwerfer

Optisch zeigt der dank des konsequenten Einsatzes von Carbon trocken nur 780 Kilogramm schwere P24 RS die charakteristischen Donkervoort-Formgebung. Heißt: lange Fronthaube, weit zurückgesetzte Zweier-Fahrgastzelle und ein knackig kurzes Heck. Besonders charakteristisch: die freistehenden vorderen Räder. Sie sind ein weiterer Beweis dafür, dass die Niederländer optimaler Fahrbarkeit auf dem Rundkurs höchste Priorität einräumen: „Es gibt einen Grund, warum Open-Wheel-Rennwagen den Fahrern einen Blick auf die Fronträder gewähren. Dadurch lässt sich das Auto einfacher auf dem Track dirigieren“, erklärt Donkervoorts Chefdesigner Jordi Wiersma. Die zugleich resultierenden aerodynamischen Herausforderungen werden gerne in Kauf genommen. Apropos: Wer in Sachen Aerodynamik maximale Effizienz für den Motorsport-Einsatz haben möchte, sollte zum optionalen Aerokit greifen. Es umfasst für die Front und das Heck abnehmbare Flügel, welche den Luftstrom optimieren und den Abtrieb erhöhen. Die Carbonteile stammen wie das Targadach, die Flügeltüren und der Frontscheiben-Rahmen von Ex-Core, einer mittlerweile eigenständigen Firma, die einst aus Donkervoort hervorging. Ebenfalls neu und ein absolutes Highlight: Während die Kombination aus Tagfahrleuchten und Blinker fest in die Front integriert sind, klappen die Hauptscheinwerfer ein, wenn sie nicht benötigt werden. Den Straßenkontakt gewährleisten 8×18- und 10×19-zöllige Felgen mit 235/40er und 275/35er Nankang-Bereifung.

2026er Donkervoort P24 RS

Neuer Motor

Durch die schmalen Speichen der Räder hindurch fällt der Blick auf AP Racing-Bremsanlagen. Die rundum verwendeten Vier-Kolben-Sättel wirken vorne auf 330 Millimeter und hinten auf 280 Millimeter durchmessende, gelochte Scheiben ein. Wenn es besonders standfest sein soll, sind die optionalen Carbon-Keramik-Scheiben die richtige Wahl. Und gute Verzögerung kann angesichts des kraftvollen Antriebs keineswegs schaden. Ganz im Gegenteil. Anstelle des zuletzt viele Jahre verwendeten Audi-Fünfzylinders, setzt der P24 RS auf einen ganz neuen Motor. Es handelt sich im Grunde um Fords 3,5-Liter-Biturbo-V6, den Donkervoort jedoch tiefgreifend optimiert. Besonderes Highlight sind die kugelgelagerten Custom-Turbolader, deren Turbinenräder aus dem Vollen gefräst sind. Zusammen mit unter anderem einem 3D-gedruckten Wasser-zu-Luft-Ladeluftkühler, einem Carbon-Einlasskrümmer, variabler Ventilsteuerung, einem dualen Einspritzsystem und 3D-Abgaskrümmern generiert das Triebwerk bis zu 600 PS und 800 Nm. Diese Power genügt im Zusammenhang mit nur 780 Kilogramm Gewicht locker, um für wahnwitzige Performance zu sorgen. Den Wert für den Sprint auf Tempo 100 beziffert Donkervoort gar nicht erst genau, sondern bezeichnet ihn nur als „angemessen“. 200 km/h sind aus dem Strand bereits nach 7,4 Sekunden erreicht und die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits der 300 km/h. Ein PTC-System (Power to Choose) erlaubt dem Fahrer auf Knopfdruck eine Reduzierung der Leistung auf 400 PS oder 500 PS. Auf die Straße übertragen wird die Kraft durch ein leichtes Fünfgang-Getriebes in Kombination mit einem Torsen-Sperrdifferenzial und Leichtbau-Antriebswellen. Das Fahrwerk mit vorne Doppelquerlenker- und hinten Mehrlenker-Aufhängung verfügt über die schon vom F22 bekannten aktiven Tractive-Dämpfer auf.

2026er Donkervoort P24 RS

Intuitives Cockpit

Hinsichtlich des Innenraums ist Donkervoort eine möglichst intuitive Bedienbarkeit, ohne den Blick von der Straße richten zu müssen, wichtig. So gibt es zwar digitale Armaturen und optional eine Halterung für ein iPad Mini, alle essentiellen Funktionen lassen sich jedoch dank physischer Knöpfe quasi blind steuern – vieles dank diverser Multifunktionstasten sogar, ohne die Hände vom Lenkrad zu lassen. Recaro-Carbon-Schalensitze mit Sechs-Punkt-Gurten garantieren perfekten Halt und zugleich ein niedriges Gewicht. Und last but not least lässt der P24 RS sogar vereinzelt praktische Veranlagung durchblitzen, etwa mit dem Ablagefach unter der Mittelarmlehne und dem knapp 300 Liter fassenden Stauraum hinter den Sitzen. Und für Kunden, die es dann doch nicht unbedingt gar zu reduziert und althergebracht haben wollen, gibt es optional Ausstattungen wie eine Klimaanlage, eine elektronische Servolenkung und ein ABS-System.

Donkervoort wird vom P24 RS eine Auflage von 150 Stück zu Preisen ab 298.500 Euro bauen. Etwa ein Drittel der Fahrzeuge ist schon vergeben.

www.donkervoort.com

Motor: 3,5-Liter-V6-Ottomotor mit Biturbo-Aufladung, komplett aus Aluminium, kugelgelagerte Custom-Turbolader, 1,2 Bar Ladedruck, 3D-gedruckte Conflux-Wasser-zu-Luft-Ladeluftkühler, variable Ventilsteuerung, duale Kraftstoff-Einspritzung (direkt und indirekt), Carbon-Einlasskrümmer, geschmiedete Pleuel, gegengewichtete geschmiedete Stahl-Kurbelwelle, Trockensumpf-Schmierung, proprietäre Donkervoort-Motorsteuerung, 3D-gedruckte Abgaskrümmer

Leistung: 441 kW / 600 PS / 800 Nm / 0-200 km/h: 7,4 Sek. / Vmax: > 300 km/h

Kraftübertragung: Fünfgang-Schaltgetriebe, Torsen-Sperrdifferenzial, Leichtbau-Antriebswellen

Fahrwerk: VA Doppelquerlenker-Aufhängung und Fort-Ex-Subframe aus Carbon, HA Mehrlenker-Aufhängung, aktives Tractive-Dämpfungssystem, hydraulisch einstellbare Fahrhöhe (optional),

Rad/Reifen: Donkervoort-Custom-Leichtmetallflegen in 8×18 und 10×19 Zoll mit Nankang CR-S-Bereifung in 235/40ZR18 und 275/35ZR19

Bremsen: AP Racing-Bremsanlagen mit Vier-Kolben-Sätteln auf gelochten Scheiben (VA 330 mm, HA 280 mm), optional: Carbon-Keramik-Scheiben, Bosch-ABS-System, Track-Spec-Bremsbeläge

Karosserie: einklappbare LED-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlicht-Blinker-Kombination, freistehende Vorderräder, Flügeltüren, zweiteiliges Ex-Core-Carbon-Targa-Dach, LED-Rückleuchten, doppelter Diffusor, optional: Ex-Core-Aerokit mit abnehmbaren Flügeln für Front und Heck

Innenraum: abnehmbares Multifunktions-Lenkrad, Recaro-Carbon-Schalensitze, Sechs-Punkt-Gurte, physische Bedienknöpfe für die wichtigsten Funktionen, elektronische Handbremse und Bedieneinheiten für PTC-System sowie Traktionskontrolle und Fahrwerk auf Mittelkonsole, Mittelarmlehne mit verstecktem Staufach, elektrische Klimaanlage (optional)

Multimedia: digitale Armaturen, Halterung für iPad Mini (optional)

Sonstiges: Super B-Lithium-Ionen-Leichtbau-Batterie, elektronische Leichtbau-Servolenkung optional