Bereit für den Sommer
Im vergangenen Sommer debütierte der Ferrari Amalfi als Roma-Nachfolger. Nun folgte die Vorstellung des zugehörigen Spiders. Das Open-Air-Modell soll dem Kunden eine perfekte Kombination aus moderner Sportlichkeit und alltagstauglicher Vielseitigkeit bieten. Daher stehen neben den Aspekten Leistung und Fahrspaß auch Eleganz und Bedienbarkeit im Fokus. Großen Wert legte Ferrari bei der Entwicklung des offenen Front-Mittelmotor-Sportlers zudem darauf, die Proportionen und Linienführung sowie auch die Aerodynamik des Coupés bestmöglich zu übertragen.
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Sportlich-elegantes Design
Dabei zeichnet sich das elegante und fließende, minimalistische Design laut Ferrari durch skulpturale Volumen und klare Oberflächen aus. Einfacher formuliert: Das Auto zeigt eine Front mit großem Lufteinlass, eine lange Motorhaube mit Powerdome, einen ausgeprägten Hüftschwung und vorne wie hinten flache Leuchten. Das Heck besitzt neben dem markanten Diffusor einen in drei Stufen ausfahrbaren Spoiler. In der High Downforce-Stellung erzeugt dieser bei 250 km/h einen Abtrieb von 110 Kilogramm. An der Front erhöhen ein Wirbelgenerator und Diffusoren am Unterboden den Abtrieb. Zu den weiteren Funktionselemente zur Optimierung der Luftführung gehören Einlässe oberhalb der Scheinwerfer.
Das mehrlagigen Verdeck verspricht optimale Schall- und Wärmedämmung. Es ist wahlweise in Stoffvariante (vier Farben und 10 verschiedene Ziernaht-Optionen) erhältlich oder aus einem technischen Gewebe produziert (zwei Farbvarianten). Details wie Carbon-Akzente und Schmiedefelgen runden das Styling ab. Letztere messen 8×20 und 10×20 Zoll und sind mit 245/35er und 285/35er Reifen bezogen. Die gezeigte neue Lackfarbe Rosso Tramonto ist von den Sonnenuntergängen an der Amalfi-Küste inspiriert.

Hochwertiges Interieur mit drei Screens
Der Innenraum zeigt sich puristisch und minimalistisch auf das Wesentliche reduziert. Ferrari spricht von einem „Doppelcockpit-Layout“. Fahrer und Beifahrer sind jeweils kokonartig von einem optisch ähnlich gestalteten Bereich umschlossen. Dabei sind das 15,6-Zoll-Armaturen-Display und der 8,8-Zoll-Screen vor dem Beifahrer mit zwei sie flankierenden Luftauslässen zu einer Einheit zusammengefasst. Die beiden Cockpit-Bereiche verbindendes Element ist der mittige 10,25-Zoll-Infotainment-Bildschirm. Mit ihm lassen sich nahezu sämtliche Funktionen steuern – vom Radio über Telefonie und Klimatisierung bis hin zur Sitzverstellung und mehr. Apple CarPlay- respektive Android Auto-Fähigkeit und eine induktive Ladeschale versprechen gute Smartphone-Konnektivität.
Für eine intuitive Bedienung kehren physische Knöpfe auf das Multifunktionslenkrad zurück. Weitere wichtige Steuerelemente sitzen auf einem aus dem Vollen gefrästen Aluminium-Element auf der Mittelkonsole. Ebenfalls ein Comeback feiert der Startknopf – aus eloxiertem Aluminium. Verschiedene Interieur-Bauteile lassen sich im gleichen Stoff beziehen wie das Verdeck. Als sogenannter „2+-Sitzer“ besitzt der Amalfi Spider eine Rückbank. Sie ist jedoch kaum mehr als eine bessere Gepäckablage und dürfte selbst Kindern nur auf Kurzstrecken zuzumuten sein. Für Fahrten mit geöffnetem Verdeck gibt es hinter den Rücksitzen einen auf Knopfdruck ausfahrbaren Windabweiser.

Biturbo-V8 mit 640 PS aus 3,9 Litern
Der grundsätzlich vom Roma übernommene 3,9-Liter-Biturbo-V8 kommt hier wie beim Amalfi Coupé in einer weiterentwickelten und optimierten Ausführung zum Einsatz. So bekam er etwa leichtere Nockenwellen und einen modifizierten Motorblock. Ein aktualisiertes Turbolader-Management und eine weiterentwickelte Motorsteuerung sorgen für eine gesteigerte Leistung von 640 PS und 760 Nm. Damit geht es aus dem Stand in 3,3 Sekunden auf Tempo 100. Als Höchstgeschwindigkeit stehen 320 km/h im Datenblatt. Die Abgasanlage verspricht dank eines geänderten Schalldämpfer-Designs einen noch markanteren Sound. Weitere technische Ausstattungsdetails sind das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe und ein Brake-by-Wire-Bremssystem mit vorne 390 mm und hinten 360 mm durchmessenden Scheiben.

