Dodge präsentiert Charger mit Widebody

Dodge Charger Widebody Neuheit 2020 Hellcat Scat Pack V8

Muskulöse Sport-Limousine

Mittlerweile ist der Dodge Charger etwas in die Jahre gekommen – so sehr sogar, dass im Netz so mancher darüber lästert, dass Dodge seit Jahren immer wieder aufs Neue überarbeitete Versionen auf den Markt bringt, statt endlich mal ein komplett neues Modell. Doch die Verkaufszahlen scheinen dem Hersteller recht zu geben, die Limousine ist in den USA nach wie vor sehr beliebt: Sie war in ihrem Segment zuletzt fünf Jahre in Folge das meistverkaufte Fahrzeug und auch in diesem Jahr konnte Dodge bereits 40.000 Exemplare absetzen. Damit dieser Erfolg noch ein wenig länger so bleibt, wurde nun wieder eine neue Version des Chargers vorgestellt: Ab Anfang 2020 bekommt nach dem Challenger auch der viertürige Bruder einen Widebody. Dieser wird bei dem Topmodell Hellcat serienmäßig und optional für das Scat Pack-Modell sein.

Doch die stämmige Optik ist nicht die einzige Neuerung: Zudem verbessert sich jeweils die Performance merklich: So soll die neue, bis zu 320 km/h schnelle Hellcat – trotz gleichbleibend 717 PS und 881 Nm starkem Kompressor-V8 – dem Vorgänger auf einem knapp dreieinhalb Kilometer langen Rundkurs etwa zwei Sekunden abnehmen können. Selbiges gilt (in geringeren Maße) auch für das Breitbau-Scat-Pack Modell, gegenüber dem „normalen“ Scat Pack-Charger. Apropos Scat Pack: Erhältlich ist dieses für das Modell mit dem 492 PS und 644 Nm starken 6,4-Liter-HEMI-V8. Die Kraftübertragung übernimmt in beiden Fällen eine Achtgang-Automatik.

Einen entscheidenden Beitrag zu dem besseren Handling und der optimierten Performance dürften wohl die dank des Widebodys breiteren Reifen leisten: Die Charger mit den ausgestellten Kotflügeln besitzen 11×20 Zoll große Felgen mit 305/35ZR20er Pneus. Zu den technischen Highlights zählen Brembo-Bremsanlagen mit 391-Millimeter-Scheiben und vorne Sechs- sowie hinten Vier-Kolben-Sätteln. Hinzu kommen diverse spezifische Fahrwerksmerkmale wie beispielsweise adaptive Bilstein-Dämpfer sowie straffere Federn und größere Stabilisatoren. Zudem gibt es eine elektrische Servolenkung.

Und für den Innenraum gibt es schließlich ebenfalls neue Ausstattungsmerkmale wie bei der Hellcat etwa ein optional verfügbares neues Carbon- und Alcantara-Paket oder eine überarbeitete Optik der Armaturen.

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