Brabus-Veredlung für GLE und GLS

Brabus Tuning Leistungssteigerung Felgen Karosserieteile Mercedes-Benz GLS 400 d X167 GLE 300 d V167

Mehr Power für die großen  Diesel-SUVs

2019 erneuerte Mercedes seine großen SUV-Baureihen, namentlich den GLE (klassische Variante und Coupé) sowie den großen, luxurösen GLS. Die Spezialisten von Brabus haben in der Zwischenzeit mit Hochdruck an einem Veredlungs- und Individualisierungsprogramm für die Allralder gearbeitet. Nun konnten sie die ersten Ergebnisse präsentieren, wobei hier zunächst – man möchte fast sagen: ausnahmsweise – mal nicht die erst später präsentierten AMG-Ausführungen im Fokus stehen.

So sind die ersten, nun fertiggestellten Leistungssteigerungen für die Diesel-Ausführungen gedacht. Die gleichermaßen für den GLE und den GLS erhältliche Motorvariante 400 d kommt nach Installation des im Plug & Play-Verfahren installierten, sogenannten Brabus PowerXtra D40-Zusatzsteuergeräts auf 370 PS und 750 Nm (Serie: 330 PS / 700 Nm). Damit sprintet der GLE in 5,5 Sekunden auf Tempo 100, der GLS in sechs Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 250 km/h (GLE) respektive 243 km/h (GLS). Ausschließlich im GLE bietet Mercedes als Einstiegsdiesel den 300 d an: Dessen Power optimiert Brabus mit dem PowerXtra D30-Modul von 258 auf 306 PS und von 620 auf 690 Nm. So vergehen für den Sprint auf 100 km/h nur noch sechs Sekunden, die Höchstgeschwindigleit beträgt fortan 229 km/h. Als weitere technische Modifikation bietet Brabus bei beide SUVs ein Fahrwerksmodul für die werkseitige Luftfederung an, welches die Bodenfreiheit um etwa 25 Millimeter reduziert.

Um die Optik der SUVs noch einzigartiger zu gestalten, gibt es zudem für Fahrzeuge mit der AMG Line-Ausstattung Karosserie-Anbauteile: Die Frontschürze lässt sich durch Aufsätze für die äußeren Lufteinlässe samt zusätzlicher Leuchteinheiten aufwerten und dem Heckverleiht ein Dachkantenspoiler einen noch sportlicheren Look. Und selbstverständlich bietet Brabus auch für GLE und GLS die hauseigenen Monoblock-Felgen an:GLE-Fahrer haben die Wahl zwischen den zehnsteichigen Monoblock Z-Räder in 10×22 Zoll mit 295/40er Bereifung oder den Monoblock F „Platinum Edition“-Felgen in 11×23 Zoll mit 295/35er Pneus. Für GLS-Fahrer offeriert Brabus die Monoblock Z „Platinum Edition“-Räder in 10×24 Zoll für die Vorder- und 12×24 Zoll für die Hinterachse. Die zugehörigen Reifen messen 295/35 ZR24 und 335/30 ZR24.

Last but not least kann sich der Brabus-Kunde natürlich das Interieur seines großen Allradlers tiefgreifend veredeln lassen: Auf Wunsch gibt es eine komplette Neuausstattung mit feinem Leder und Alcantara aus der hauseigenen Sattlerei. Ergänzend stehen Details wie eine Pedalerie sowie Türpins aus Aluminium, neue Fuß- und Kofferraummatten, beleuchtete Einstiegleisten und Carbon- oder Holz-Zierleisten zur Verfügung.

Übrigens: Bereits in den letzten Zügen der Entwicklung befinden sich Leistungssteigerungen für weitere Motorisierungen wie etwa den V8-Benziner in GLS 580 und GLE 580. Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die Brabus-Interpretationen von AMG GLE 63 und AMG GLS 63 ihre Premiere feiern.

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