Auf in die nächste Runde
Seit mehr als 20 Jahren gehört der 2005 eingeführte Audi Q7 zu den erfolgreichsten Vertretern der großen Premium-SUV. Da die ersten beiden Inkarnationen jeweils außergewöhnlich lange liefen, handelt es sich bei der nun vorgestellten Neuauflage dennoch erst um die dritte Generation.
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Audi-typisches Styling
Optisch ist der wuchtige Allradler mit überraschend voluminös wirkendem Heck auf Anhieb als Audi zu erkennen. Dies liegt natürlich insbesondere am großen, charakteristischen Singleframe-Grill am Bug. Doch auch die zweigeteilten Scheinwerfer an der Front kennt man in ähnlicher Form bereits von Q3 oder Q6 e-tron. Sie sind optional in digitaler Matrix-LED-Ausführung erhältlich, die dann unter anderem Informationen auf die Straße projizieren können. Die OLED-Rückleuchten wirken ebenfalls vertraut, erinnern an den Verbrenner-A6 oder ebenfalls den Q3. Sie bieten – wie die Tagfahrleuchten – verschiedene Signatur-Optionen. Neu ist das erweiterte Blinklicht, welches ein Blinksignal auf den Boden projiziert.

Zum Start mit V6-Diesel und bis zu 299 PS
Als einzige Motorisierung steht zum Marktstart ein V6-Diesel zur Wahl. Er ist in zwei Leistungsstufen verfügbar, mit 245 PS und 500 Nm oder mit 299 PS und 630 Nm. Das Mildhybrid-System umfasst einen Triebstranggenerator und einen elektrisch angetriebenen Verdichter. Die Kraftübertragung erfolgt mittels einer Achtstufen-Automatik und eines permanenten quattro-Allradantriebs mit selbstsperrendem Mittendifferenzial. Alternativ zum standardmäßigen Stahlfederfahrwerk gibt es optional ein adaptiv gedämpftes Luftfahrwerk in zwei Varianten.

Feines, digitalisiertes Interieur
Der hochwertig eingerichtete Innenraum bietet grundsätzlich ein fünfsitziges Layout. Optional ist der Q7 aber zudem sieben- oder sechssitzig verfügbar, in letzterem Fall dann mit Einzelsitzen in der zweiten Reihe. Ingesamt verspricht der Innenraum großzügige Platzverhältnisse und hohe Alltagstauglichkeit, unter anderem dank eines großen Kofferraums und diverser Ablagen. Das moderne Infotainment ist mit drei Bildschirmen weitreichend digitalisiert. Bis zu zwei Smartphones können in der neu gestalteten Mittelkonsole mit großflächigem, auf Wunsch aus Holz gefertigtem Dekor geladen werden. Weiteres Highlight ist das bei der höchsten Ausstattungslinie inbegriffene Panorama-Schiebedach mit schaltbarer Transparenz und Lichtinszenierung.
Die dritte Q7-Generation ist ab sofort bestellbar und kommt im September in den Handel. Die Preise starten bei 87.900 Euro. Zum Jahreswechsel sollen ein V6-Benziner und ein Plug-in-Hybrid das Modellprogramm erweitern. Ob auch der in Nordamerika zum Start verfügbare SQ7 mit 600-PS-V8 später zu uns nach in Europa kommt, ist noch nicht klar.

