Elektrische Limousine der „Neuen Klasse“
Er ist die absolut essenziellste Säule im BMW-Modellprogramm: der 3er. Seit etwa 50 Jahren begeistert das Mittelklasse-Modell seine Besitzer und Fans mit sportlicher Fahrfreude, attraktivem Design und konsequentem Fortschritt. Letzteren unterstreicht auch die Tatsache, dass die nun vorgestellte, komplett neue Generation erstmals als rein elektrischer i3 vorgestellt wurde. Doch keine Angst: Ein Pendant mit (sicherlich hybridisierten) Verbrennern wird später folgen.
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Zum Start als i3 50 xDrive mit 469 PS
Doch bleiben wir bei der nun vorgestellten, 4,76 Meter langen Limousine, die nach dem iX3 das zweite Modell der „Neuen Klasse“ ist. Das Auto wird zunächst ausschließlich in der Motorvariante i3 50 xDrive starten, deren Produktion im August 2026 beginnt, sodass die Auslieferungen ab Herbst erfolgen werden. Der Antrieb mit 800-Volt-Technologie verfügt über zwei hocheffiziente E-Motoren, je einen an Vorder- und Hinterachse. Sie generieren eine Gesamtleistung von 469 PS und 645 Nm. Die Hochvolt-Batterien erlauben bis zu 900 km Reichweite. Per Gleichstrom-Laden mit bis zu 400 kW Leistung kann innerhalb von 10 Minuten Strom für bis zu 400 km nachgeladen werden.

Auf Wunsch sportliche M-Upgrades
Das Fahrwerk bietet BMW-typisch einen guten Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort. Es umfasst hubabhängige Stoßdämpfer, Stabilisatoren vorne wie hinten, eine Zweigelenk-Federbein-Vorderachse sowie eine Fünflenker-Hinterachse. Optional ist ein noch dynamischer ausgelegtes M Fahrwerk verfügbar. Ebenfalls gegen Aufpreis gibt es das M Sportpaket. Es bringt unter anderem die M Sportbremsen, ein Sportlenkrad und das M Aerodynamikpaket mit.
Charakteristisches Design neu interpretiert
Als Vertreter der „Neuen Klasse“ zeigt der i3 BMWs neue Designsprache. Dennoch ist er auf Anhieb als 3er zu erkennen. Dies liegt unter anderem an modelltypischen Merkmalen wie der sportlich proportionierten Silhouette, dem langen Radstand und kurzen Überhängen sowie den ausgestellten Radhäusern. Das charakteristische Vier-Augen-Gesicht blieb erhalten, ist jedoch komplett neu interpretiert. Die Scheinwerfer und Nieren bilden nahtlose Einheiten, wobei auch letztere mit einer Lichtsignatur erzeugt werden. Das kraftvoll gestaltete Heck wird durch flache, sehr breite Rückleuchten dominiert.

Hochdigitalisiertes Interieur
Im Innenraum profitiert das Platzangebot von der konsequenten Ausrichtung des i3 als E-Fahrzeug. Das Cockpit ist modern und hochdigitalisiert. Herzstück der gesamten Software- und Elektronik-Architektur ist das „Heart of Joy“, ein extrem schneller Hochleistungsrechner, der von drei weiteren Superbrain-Rechnern unterstützt wird. Das neue BMW Panoramic iDrive beschreiben die Münchener als visionäre nächste Generation des Anzeige- und Bediensystems. Es soll die für BMW obligatorische Fahrer-Orientierung auf ein neues Level heben. Neben dem frei auf dem Armaturenbrett stehenden Zentral-Display gibt es ein 3D-Head-up-Display. Weitere Merkmale des Innenraums sind das neu gestaltete Lenkrad und Multifunktionssitze. Optional sind alternativ M Sportsitze verfügbar.

