Hochpreisiges Sammlerstück
Fünfzylinder kommen im Auto heutzutage wirklich nur noch sehr selten zum Einsatz. Außer im Hause Audi. Die Ingolstädter vertrauen bis heute auf die außergewöhnliche Motor-Konfiguration. 1976 war der Audi 100 die erste Baureihe der Marke, die mit einem solchen Triebwerk auf den Markt kam. Somit steht 2026 das Jubiläum „50 Jahre Fünfzylinder“ an. Dieses wird mit einem exklusiven Sondermodell gefeiert: dem RS 3 competition limited. Der Hochleistungs-Kompakte entsteht in einer Auflage von 750 Exemplaren und wird ab Mitte 2026 ausgeliefert. Beim Blick auf den Preis mag einem zunächst der Atem stocken: Für den Sportback ruft Audi mindestens 103.365 Euro auf, die Limousine steigt bei 110.005 Euro ein!
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Exklusives Gewindefahrwerk
Zweifellos extrem stolze Summen für Fahrzeuge dieser Klasse. Doch zumindest hat das Sondermodell dafür einige exklusive Ausstattungsmerkmale zu bieten. Beispielsweise das speziell neu entwickelte Gewindefahrwerk mit dreifach verstellbaren Dämpfern. Der Hinterachs-Stabilisator fällt zudem steifer aus als bei den regulären RS 3. Für überzeugende Verzögerungswerte sorgt serienmäßig die Carbon-Keramik-Bremsanlage. Der legendäre Fünfzylinder mit seinem charakteristischen Klang schöpft hier aus 2,5 Litern Hubraum 400 PS und 500 Nm. Damit geht es in 3,8 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 290 km/h. Optisch ist das Aggregat mit einer Carbon-Abdeckung veredelt und die RS-Sportabgasanlage mit vollvariabler Klappensteuerung verspricht ein breit gefächertes Soundspektrum.

Goldene Felgen treffen Carbon
Zu den optischen Highlights gehört das neben Daytonagrau und dem neuen Gletscherweiß matt exklusiv fürs limited-Modell erhältliche Malachitgrün. Wahre Eyecatcher sind zudem die 19-Zoll-Kreuzspeichen-Felgen in Neodymgold. Audi bereift sie optional mit Pirelli P Zero Trofeo R-Semislicks. Diverse Anbauteile sind aus matt gefinishtem Carbon gefertigt. Darunter finden sich einige Sondermodell-spezifische Details wie die Flics und die Spoilerecken an der Front oder der Dachkantenspoiler beim Sportback. Weitere Carbon-Komponenten sind die Spiegelkappen, die Seitenschweller und die Spange über dem Diffusor. Die LEDs der abgedunkelten Matrix-Scheinwerfer inszenieren zur Begrüßung und Verabschiedung eine Sequenz entsprechend der Zündfolge des Fünfzylinders. Feinheiten wie das in die hintersten Seitenscheiben eingearbeitet „RS 3 competition limited“-Logo runden das Exterieur ab.
Besondere Innenraum-Bezüge
Letzteres findet sich ebenso im Interieur an mehreren Stellen, etwa den Fußmatten. Die Innenausstattung kombiniert Schwarz und Neodymgold mit Akzenten in Ingwerweiß. Auch mattes Carbon ist großzügig verarbeitet, etwa an den Rückseiten der stark konturierten RS-Schalensitze und dem Armaturenbrett. Auf der Mittelkonsole ist die jeweilige Fahrzeugnummer vermerkt. Das Sportlenkrad trägt eine 12-Uhr-Markierung und ist oben wie unten abgeflacht. In Erinnerung an den Avant RS2 , den ersten RS mit Fünfzylinder, sind verschiedene Anzeigen des Audi virtual cockpits weiß hinterlegt. Über den 10,1-Zoll-Touchscreen des Infotainment-Systems lassen sich verschiedene RS-spezifische Parameter abrufen.

