Chevrolet Corvette C2 Sting Ray von S-Klub LA
S-Klub LA sorgt seit Jahren mit spektakulären Kreationen für Aufsehen. Diese gehören regelmäßig zu den Stars der SEMA Show in Las Vegas und sind oftmals gar im prestigeträchtigen Toyo Tires Treadpass zu finden. Als Basis dienten bisher so gut wie ausschließlich europäische Modelle, in erster Linie von Mercedes und Porsche sowie vereinzelt Ferrari oder Lamborghini. Im Gegensatz zu vielen anderen Custom-Unternehmen der USA sind die Brüder Ed und John Sarkisyan, die Köpfe hinter S-Klub LA, offensichtlich keine allzu großen Fans amerikanischer Modelle. Ed sagt mit Blick auf die hier gezeigte Corvette C2 Sting Ray sogar: „Es ist ein Auto, von dem niemand je gedacht hat, dass wir es machen würden. Da brauchte es wirklich viel Überredungskunst, bis wir ein heimisches Fahrzeug veredeln.“
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Gebaut für Stammkunden
Derjenige mit der guten Überredungskunst war Bijan, ein Kunde aus Dubai, der schon sechs andere S-Klub-Autos kaufte. Er wollte die C2 in Texas bei einem anderen Unternehmen aufbauen lassen. In vier Jahren gab es dort jedoch quasi keinen Fortschritt, sodass er die Reißleine zog: „Er bat uns, ihm einen Gefallen zu tun und die Corvette zu vollenden. Wir haben ein paar Wochen überlegt und dann beschlossen: ‚Okay, wir machen es‘“, erinnert sich John und ergänzt: „Als der Wagen hier ankam, hatte er keine Räder, keine Bremsen, nichts. Es war eine ziemliche Herausforderung, aber es ist eine 1963er Split Window-C2, so etwas muss man einfach wieder aufbauen.“ Genau dies tat das Team innerhalb von nur viereinhalb Monaten und mit beeindruckendem Ergebnis!
Kompletter Carbon-Bodykit
Farblich sollte die Corvette im gleichen Schema wie Bijans S-Klub 300 SL auftreten – nardograues Exterieur, Innenraum in Orange. Selbst die HRE Wheels-Felgen mit silbernen 12-Speichen-Sternen und hochglanzpolierten Betten sind die gleichen wie am Flügeltürer. Um ihnen genügend Platz in den Radkästen zu bieten, wurde die Karosserie vorne um etwa einen und hinten und circa 2,5 Zoll pro Seite verbreitert. Dies erfolgte bewusst so dezent und perfekt integriert, dass es nur wahre C2-Experten auf Anhieb erkennen dürften. Weniger subtil sind die Custom-Anbauteile aus Carbon. Es reicht – jeweils mit großen Finnen versehen – von einem Frontsplitter über Seitenschweller bis hin zum Heckansatz. Bei letzterem verarbeitete S-Klub LA tatsächlich einen Diffusor vom Mercedes SLR McLaren! Ein Heckflügel komplettiert den Kit. Während die mit schwarzen Stoßstangen versehene Karosserie grundsätzlich ein glänzendes Finish aufweist, sind die Front, die Motorhaube und der Heckbereich teilweise mit mattgrauer Folie und feinen Pinstripes akzentuiert.
Moderne V8-Crate Engine
Apropos Motorhaube: Sie ist ebenfalls komplett neu gestaltet und baut dabei mit einem großen Powerdome deutlich höher auf. So resultierte genügend Raum für das mächtige Triebwerk unter der Haube. Es handelt sich um einen 6,2-Liter-LSA-V8, der dank Kompressor-Aufladung satte 588 PS generiert. Die Custom-Abgasanlage mit mittig in zwei dicken Endrohren mündenden Borla-Enschalldämpfern garantiert einen bulligen Sound. Auf die Straße übertragen wird die Kraft mittels einer Sechsstufen-Automatik sowie einer Carbon-Kardanwelle und Bremsanlagen mit Corvette ZR1-Sätteln auf geschlitzten Scheiben sorgen bei Bedarf für brachiale Verzögerung. Ebenfalls von der ZR1 kommt die Fahrwerkskonstruktion, während das Chassis vom Roadster Shop stammt.
Umfangreiches Ambientelicht
Neben der Vollausstattung mit orangefarbenem Leder, die bis zu den Fußräumen und dem Dachhimmel reicht, realisierte S-Klub LA weitere Interieur-Upgrades. So nimmt Bijan wie sein etwaiger Fahrgast in einem modifizierten Scat Procar Elite Series-Sitz Platz und dirigiert die Sting Ray mit einem Budnik-Lenkrad. Durch dieses blickt er auf orange Custom-Instrumente von Speedhut. Sie tragen sogar ein eigens designtes „Bijan“-Logo, das ferner an weiteren Stellen im Auto zu finden ist. Der mit einem diverse US-typische Motive kombinierenden Bild verzierte Handschuhfach-Deckel und weitere Zierelemente sind aus Carbon gefertigt. Ambiente-Beleuchtung in den Türen und unzählige kleine Leuchtsterne – nicht nur unter dem Dach, sondern ebenso in den hinteren Seitenverkleidungen – sorgen für wahre Highlights. Die Vintage Air-Klimaanlage ist im heißen Dubai ganz sicher Gold wert und last but not least kam eine hochwertige Soundanlage mit Hertz- und Audison-Komponenten an Bord.
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Specs
Chevrolet Corvette C2 Sting Ray
Baujahr: 1963
Karosserie: zum großen Teil aus Carbon produziert, Frontstoßstangen in Schwarz, Klappscheinwerfer erneuert mit Detroit Speed & Engineering-Kit und auf LED umgebaut, abgestützte Custom-Carbon-Frontsplitter mit seitlichen Finnen, Custom-Motorhaube, Kotflügel um etwa einen Zoll verbreitert, Custom-Carbon-Seitenschweller mit Finnen, hintere Seitenteile um etwa 2,5 Zoll verbreitert, Heckstoßstangen in Schwarz, Custom-Carbon-Heckansatz mit seitlichen Finnen und geteiltem SLR-Diffusor, Custom-Carbon-Heckflügel, OEM-Rückleuchten auf LED umgebaut, Finish in Nardograu, Teile der Front sowie Motorhaube und des Hecks mit matter Folierung abgesetzt, Pinstripes
Motor: 6,2-Liter-LSA-V8-Ottomotor (Crate Engine) mit Kompressor-Aufladung, Custom-Abgasanlage mit Borla-Endschalldämpfer, ca. 588 PS
Kraftübertragung: Sechsstufen-Automatikgetriebe (6L80), Carbon-Kardanwelle
Fahrwerk: Roadster Shop-Chassis, Fahrwerkskonstruktion von der Corvette ZR1
Rad/Reifen: HRE Wheels-Leichtmetallfelgen in
Bremsen: Corvette ZR1-Bremsanlagen mit VA Sechs- und HA Vier-Kolben-Sätteln auf geschlitzten Scheiben
Innenraum: Neuausstattung mit orangefarbenem Leder, Custom-Budnik-Lenkrad, Custom-Speedhut-Instrumente mit orangefarbenen Ziffernblättern in Carbon-Armaturenträger, mit Bild verziertem Carbon-Handschuhfach-Deckel, modifizierte Scat Procar Elite Series-Sitze, diverse weitere Carbon-Elemente, Ambiente-Beleuchtung in den Türverkleidungen, Sternenhimmel unter dem Dach und an den hinteren Seitenverkleidungen, Vintage Air-Klimaanlage
Multimedia: komplettes Soundsystem mit Hertz HMR 20-Headunit sowie weiteren Hertz-Komponenten (inkl. 12-Zoll-Subwoofer) und digitalem Audison SR 5.600-5-Kanal-Verstärker, USB-Anschluss in der Mittelkonsole
