Brado Buggy: Carbon trifft auf Lufti-Boxer
Sie stehen für Freiheit, kompromissloses Frischluft-Vergnügen und reichlich Fahrspaß, vor allem an den Stränden Kaliforniens oder in sandigen Dünenlandschaften: die VW Buggys. Von Bruce Meyers auf Basis des VW-Käfers erdacht, entwickelten sie sich in den 60er-Jahren in Windeseile zum – insbesondere in der Hippie-Gemeinschaft – beliebten Freizeit-Vehikel. Auch heute gibt es noch viele Anhänger. Zu diesen gehören offensichtlich die Initiatoren des italienischen Start-ups Brado: Ihr nun vorgestelltes erstes Modell ist eine Reinkarnation des Buggys.
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Puristisches Konzept
Zwar besitzt der Wagen ein leichtes Carbon-Monocoque samt integriertem Überrollbügel. Im Übrigen zeigt er sich – ganz in der Tradition der historischen Vorbilder – jedoch aufs Wesentliche reduziert. So verzichtet Brado auf moderne Fahrhilfen oder auch digitale Anzeigen im Innenraum. Damit soll der Buggy das damalige analoge Fahrgefühl zelebrieren und in die heutige Zeit transferieren. Optisch hält sich der italienische Buggy nahe an den Vorläufern der 60er, etwa mit runden Scheinwerfern und dem Stoff-Sonnensegel. Zudem zeigt er sich mit einer Länge von 3,31 Metern sehr kompakt.

Luftgekühlter Boxer mit bis zu 112 PS
Für Vortrieb sorgt absolut stilecht ein luftgekühlter Boxermotor von VW – entweder mit 1,8 Litern Hubraum und 86 PS oder mit zwei Litern Hubraum und 112 PS. Im Übrigen ist der Buggy mit Scheibenbremsen und verstellbaren Fahrwerksdämpfern rundum technisch durchaus aktualisiert. Zu guter Letzt bietet der Innenraum wahlweise zwei oder vier Sitze mit Leder-Stoff-Bezügen. Buggy-typisch gibt es selbstverständlich keine Türen oder Fenster, womit der Brado kompromisslos offen antritt. Anstelle von digitalen Anzeigen sitzen lediglich ein paar klassische Schalter und ein einzelnes Rundinstrument mittig am Armaturenbrett.
Jeder der in limitierter Auflage geplanten Brado-Buggys wird exklusiv nach den Wünschen des Käufers individualisiert, der dabei die Rolle eines „Co-Designers“ einnimmt.
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