Pick-up mit britischem Stil
Die niederländischen Spezialisten von Heritage Customs sind für ihre hochwertig veredelten Interpretationen des Land Rover Defenders bekannt. Dabei beschränken sie sich nicht nur auf die reine Individualisierung bestehender Modellvarianten. Im Stile eines klassischen Karosseriebauers schaffen sie zudem sogar neue Karosserievarianten, die es ab Werk so vom aktuellen Defender nicht gibt. Schon vor gut zwei Jahren debütierte das Cabriolet auf Basis des kurzen, zweitürigen Defender 90. Nun legte das Team nach und enthüllte einen Pick-up.
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Ladefläche statt Kofferraum
Grundlage für die neue Version des Valiance-Umbaus mit viertüriger Kabine ist der lange Defender 130. Beim Umbau wird im Wesentlichen die Karosserie hinter der zweiten Sitzreihe aufgeschnitten und der folgende Bereich in eine Ladefläche umgewandelt. Diese ist damit zugegebenermaßen nicht sonderlich groß, misst nur etwa einen Meter in der Länge und 1,40 Meter in der Breite. Damit empfiehlt sie sich nur sehr bedingt für große Transportaufgaben.

Veredelung innen wie außen
Wie von den Valiance-Modellen gewohnt, realisiert Heritage Customs im Rahmen der Transformation noch weitere Upgrades. So steht der Pick-up beispielsweise auf den hauseigenen Schmiedefelgen. In Falle des gezeigten Fahrzeugs sind es die Space Cowboy-Räder in 9,5×22 Zoll mit glanzschwarzem Finish und 275/40er Bereifung. Hinzu kommen Zierelemente und ein Dachgepäckträger mit LED-Leuchtleiste. Im Interieur gibt es nicht nur Sportsitze, sondern darüber hinaus eine komplett neue, hochwertige Lederausstattung. Details wie Decal-Pakete fürs Exterieur und den Innenraum, dunkle Rückleuchten und lackierte Bremssättel runden den Valiance Pick-up ab.
Als Grundpreis für den Umbau des Defender 130 zum Pick-up ruft Heritage Customs um die 65.000 Euro auf. Noch nicht inbegriffen ist in dem Fall wohlgemerkt das Basisauto. Alternativ bieten die niederländischen Spezialisten dem Kunden auch die Möglichkeit, den Wagen als Komplettfahrzeug zu erwerben. Dann beschafft Heritage Customs die Basis selbst und die Gesamtkosten steigen auf etwa 160.000 bis 170.000 Euro.
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