Jeep Wrangler GME Kompressor

Jeep Wrangler von GME German Motors & Engineering

Üblicherweise glänzt der Jeep Wrangler in erster Linie mit seinen herausragenden Offroad-Qualitäten – schließlich ist er einer der letzten echten Geländewagen auf dem Markt. Diesem Fahrzeugkonzept entsprechend liegt ihm dabei eher ruhiges und entspanntes Cruisen als die sportlich-dynamische Gangart. Mit dem hier gezeigten Exemplar des Allrad-Klassikers, beweisen die Spezialisten von GME aus dem vor den Toren Leipzigs gelegenen Schkeuditz jedoch, dass der Wrangler auch ganz anders kann – ohne seine Fähigkeiten abseits der Straße einzubüßen.

Zugleich verdeutlicht der Jeep, dass sich die Sachsen nicht nur auf Motorupgrades von amerikanischen Sportwagen wie der Corvette und Muscle Cars à la Mustang oder Camaro verstehen, sondern ebenso mit Fahrzeugen anderer Klassen bestens zurechtkommen. Dank eines Motorupgrades generiert das 3,6 Liter große Triebwerk unter der Haube des Offroaders nicht weniger als 409 PS!

V6 mit Kompressor-Upgrade

Das Herzstück der Optimierung ist dabei, wie von GME gewohnt, ein nachgerüstetes Aufladungssystem. Es stammt aus der Kooperation mit den US-amerikanischen Spezialisten von Edelbrock. Ein bedenkenloser Einsatz im deutschen Straßenverkehr ist dank des mitgelieferten TÜV-Teilegutachtens gewährleistet. Resultat des Umbaus ist neben der gegenüber der Serie (284 PS) um satte 125 PS gesteigerten Leistung ein angehobenes, maximales Drehmoment, welches statt ehemals 347 nun 485 Nm beträgt. Ergänzend verbaute GME unter den Jeep eine 3-Zoll-Abgasanlage, die über eine EG-Genehmigung verfügt und dem V6 eine kraftvollere Stimme verleiht.

Offroad-Können gesteigert

Wie bereits eingangs angedeutet, beschränkte sich GME jedoch keineswegs auf die Modifikation des Triebwerks, sondern widmete sich zudem den Kernkompetenzen des Wranglers, um diese nochmals zu verbessern. Der Jeep erhielt ein Old Man Emu-Fahrwerk, dass seine Karosserie um etwa vier Zoll höherlegt. Somit sorgt es in Verbindung mit den 10×20-zölligen Fuel Vapor-Rädern samt Offroad-Bereifung in 33×12,5R20 dafür, dass es abseits befestigter Pfade noch schwieriger wird, den Allradler aufzuhalten. Unterstützende Wirkung haben dabei die sowohl vorne wie hinten installierten Sperrdifferentiale von ARB.

Verstärkte Karosserie

Der GME-Wrangler, bei dem es sich übrigens um ein Modell der viertürigen Unlimited-Ausführung handelt, wirkt aber nicht nur dank der vergrößerten Bodenfreiheit erheblich robuster als im Serienzustand: Sowohl am Heck als auch an der Front trägt er standfeste, jeweils mit zwei roten Ösen ausgestattete Metallstoßstangen. Vorne sind zudem ein großer Bügel sowie zwei PIAA-Zusatzleuchten integriert. Hinten verbaute das Team von GME hingegen ergänzend LED-Rückleuchten von J.W. Speaker. Alles andere als rustikal, sondern vielmehr regelrecht edel geht es im Innenraum zu. In der GME-Interieurmanufaktur wurde eine feine Ausstattung als rotem Leder gefertigt – samt Steppnähten in Rautenform an den Sitzen. Zusätzlich tragen das Armaturenbrett sowie das Lenkrad neue Designapplikationen, die aus Carbon hergestellt sind.

Weitere Informationen unter:

GME German Motors & Engineering

Döbichauer Str. 5-7

04435 Schkeuditz

Tel.: 034205 / 426690

Fax: 034205 / 426699

E-Mail: info@gme-performance.com

www.gme-performance.com

Technical Facts

Jeep Wrangler 3.6

Motor: 3,6-Liter-V6-Ottomotor, GME/Edelbrock-Kompressorsystem mit 1,3-Liter-Kompressor, 3-Zoll-GME-Edelstahl-Abgasanlage, 409 PS / 485 Nm

Kraftübertragung: 5-Gang-Automatikgetriebe, ARB-Sperrdifferenziale vorne/hinten

Fahrwerk: OME/Old Man Emu-Fahrwerk (ca. 4 Zoll Höherlegung)

Rad/Reifen: Fuel Vapor-Felgen in 10×20 Zoll, Atturo Trail Blade X/T-Bereifung in 33×12,5R20

Karosserie: Offroad-Metallstoßstangen mit Bügel vorne, PIAA-Zusatzscheinwerfer, J.W. Speaker-LED-Leuchten hinten

Innenraum: rote Lederausstattung mit rautierten Absteppungen und weißen Nähten, Carbon-Applikationen