BMW M3 CS auf der Rennstrecke Frontansicht

Highlight zum Abschluss

Mittlerweile haben wir die traurige Gewissheit, dass das Ende des aktuellen BMW M3 der Baureihe F80 besiegelt ist – zumindest in Europa. Sein leistungsstarker Biturbo-Reihensechszylinder erfüllt die neue, ab September gültige Abgasnorm nicht. Und anders als den M4 wird BMW den M3 nicht mit dem nötigen Otto-Partikelfilter ausrüsten. Doch zum Abschied findet die Sportlimousine noch ein krönendes Ende: Zwischen März und Oktober 2018 bauen die Münchener das auf 1.200 Exemplare limitierte Sondermodell M3 CS – wobei die Produktion der für Europa bestimmten Fahrzeuge schon seit Mai wieder beendet ist.

In bester Tradition mit zahlreichen vergangenen M-Sondermodelle, besonders auf Basis des M3 beziehungsweise zuletzt auch M4, präsentiert sich auch der M3 CS optisch wie technisch deutlich verfeinert. Das Exterieur unterscheidet sich auf Anhieb von den regulären Brüdern dank des umfangreicheren Einsatzes von Carbon: Neben der Dachhaut spendierte die BMW M GmbH dem CS auch eine Motorhaube, einen Frontsplitter sowie die Frontspoilerlippe und einen Diffusor aus dem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff. Damit sieht der BMW nicht nur noch sportlicher aus, sondern verliert sogar 50 Kilogramm an Gewicht. Ebenfalls neu am CS sind die Leichtmetallfelgen im DTM-Design mit einem Finish in Orbit Grey Matt. Sie besitzen die Dimensionen 9×19 und 10×20 Zoll. Bei den 265/35er und 285/30er Reifen handelt es sich im Regelfalls um Michelin Cup-Bereifung, sprich straßenzugelassene Semi-Slicks. Alternativ sind Michelin-Straßenreifen erhältlich.

Die Leistung des S55-Triebwerks hob BMW im Vergleich zum M3 Competition-Modell nochmals geringfügig an: 460 PS (+10 PS) und ein maximales Drehmoment von 600 Nm (+50 Nm) stehen nun bereit: Damit sprintet die Limousine in nur 3,9 Sekunden auf Tempo 100 und fährt – wenn der Kunde das M Drivers Package gewählt hat – bis zu 280 km/h schnell. Die Kraftübertragung geschieht mittels eines Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebes, das über Lenkrad-Schaltpaddel auch manuelle Eingriffe ermöglicht. Fahrwerks-seitig unterscheidet sich der CS prinzipiell kaum vom Competition, wobei er jedoch serienmäßig das adaptive M-Fahrwerk besitzt. Zudem wurden das Fahrwerk ebenso wie das aktive M-Differential und das DSC für eine noch sportlichere Fahrdynamik modifiziert. Kurze Bremswege garantiert die M-Verbund-Bremsanlage mit Vierkolben-Sätteln an der Vorder- und Zweikolben-Sätteln an der Hinterachse.

Zu guter Letzt erhielt auch der Innenraum eine CS-spezifische Ausstattung: Es gibt eine Mischung aus zweifarbigen Leder und Alcantara. Komfortmerkmale wie die Klimaautomatik, eine Harman Kardon-Soundanlage und das Navigationssytsem bleiben erhalten. Zudem weisen der nun rote Startknopf sowie der einperforierte „CS“-Schriftzug auf dem Armaturenbrett und Einstiegsleisten mit „M3 CS“-Logo auf das Sondermodell hin.