Zweifarbiger Convertible-Eyecatcher

Ford Mustang GT Convertible

Ford Mustang GT Convertible

Mitte 2015 brachte Ford bekanntlich den Mustang nach mehreren Jahrzehnten Pause erstmals wieder offiziell nach Europa und damit natürlich auch auf den deutschen Markt. Dies war wie sich herausstellte eine goldrichtige Entscheidung und führte natürlich zu einem regelrecht explosionsartigen Anstieg der Mustang-Verbreitung auf unserem Kontinent. Zu den vielen deutschen Kunden, die sich durch die offizielle Verfügbarkeit zunächst zu einer Probefahrt und infolge dessen begeistert zu einem Kaufanschluss reizen ließen gehörten auch Jörg Zacharias und seine Frau Angelika aus Berlin. Ihr hier auf diesen Seiten vorgestelltes Schätzchen war seitdem einem kontinuierlichen Individualisierungsprozess unterworfen.

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Dabei war zunächst eigentlich alles ganz anders geplant: Zunächst war nämlich vorgesehen, das V8-Cabrio, welches bereits ab Werk durch die aufpreispflichtigen schwarzen Racing-Streifen auf seiner mambagrünen Karosserie das gewisse optische Extra besaß, im Serienzustand zu belassen. Zu diesem Zeitpunkt war den beiden frisch gebackenen Mustang-Fahrern noch nicht klar, wie oft es im Reich der US-Car-Fans und Petrolheads vorkommt, dass dieser Grundsatz gefasst und dann aber recht schnell gebrochen wird. Doch sie sollten es bald am eigenen Leib erfahren: Bei einem Mustang-Treffen lernten sie Tom kennen, der schnell zu einem guten Freund geworden ist. Er hatte in seinem Mustang anstelle der drei runden, mittigen Lüftungsdüsen Zusatzinstrumente verbaut, was Jörg neben dem zusätzlichen Nutzen auch optisch überzeugte. So fanden die Armaturen auch ihren Weg in das eigene Cabrio und waren somit der Startschuss. Als neuen Grundsatz stellten Jörg und Angelika dabei die bis heute geltende Regel auf, dass alle Umbauten stets ordnungsgemäß eingetragen werden respektive eine EG-Genehmigung besitzen.

Auffällige Zweifarb-Optik

Ein Blick auf die aktuelle Optik zeigt, dass sie ganz offensichtlich schon einige Individualisierungen gefunden haben, die diese Prämisse erfüllen. Die Karosserie erhielt mittels einer Frontspoilerlippe sowie Ansätzen für die Seitenschweller und die Heckschürze – allesamt aus dem Maxton Design-Portfolio – einen noch sportlicheren Touch. Die Vergitterung der Kühlergrills an der Front sind zudem nun aus Metall und noch mehr aus Plastik. Auf dem Kofferraumdeckel sitzt ebenfalls ein dezenter Spoiler, der für mehr Schärfe und Individualität sorgt, dabei andererseits aber gewollt nicht zu auffällig und protzig ausfällt. Weitere neue Details am Heck sind die rauchgrauen Vland-Rückleuchten sowie die Heckplebde mit dem „TriBar“-Mustang-Logo, wie es eigentlich an der nur in den USA verkauften V6-Version des Mustangs zum Einsatz kam. Weitere Exemplare dessen finden sich auch an den Kotflügeln, wobei sie allesamt – wie auch weitere Logos und Embleme des Fahrzeugs farblich an die Lackierung und die Zierstreifen des Mustangs angepasst wurden: Hinsichtlich haben die ursprünglichen schwarzen ausgedient, sie machten zwischenzeitlich Platz für in Eigenregie aufgebrachte Pendants in leuchtendem Orange mit Glitzereffekt.

Vossen-Räder als Hingucker

Selbige Farbkombination weisen auch die schicken Felgen an den Achsen des Mustangs auf. Mittlerweile steht das Pony auf bei uns in Deutschland recht selten gesehenen Vossen VFS-1-Rädern in 20 Zoll, die mit Hankook-Reifen der Dimensionen 275/34 R20 und 305/35 R20 bezogen sind. Perfekt in Szene gesetzt werden die Kombinationen nicht zuletzt dann, wenn Jörg die Karosserie mittels des verbauten Air Lift Performance-Luftfahrwerks komplett ablässt. Nachdem der Ford zwischenzeitlich auch schon verschiedenen Gewindefahrwerks-Konfigurationen durchlaufen hatte, bietet dieses nun eine überzeugende Mischung aus Alltagstauglichkeit und maximaler Tiefe. Die orange-mambagrüne Farbgebung wurde Stück für Stück immer konsequenter an dem Convertible fortgeführt. So erstrahlen mittlerweile sogar die Sättel der Brembo-Bremsanlagen in orange und die Riff-Domstrebe sowie zahlreiche Abdeckungen und Bauteile des Motors wie etwa der Luftfilterkasten und das zugehörige Zubringerrohr sind entsprechend in einer der beiden Farben lackiert oder foliert. In technischer Hinsicht verblieb der 421 PS und 530 Nm starke Fünfliter-Achtzylinder, der seine Kraft in diesem Fall mittels der Sechsgang-Automatik auf die Straße überträgt, hingegen unangetastet. Einzige Neuerung ist die sich anschließende, bei DD Customs verbaute DD Customs Exhaust-Straight-Abgasanlage, die für einen wundervoll kräftig blubbernden V8-Sound sorgt.

Neu gesattelter Innenraum

Last but not least fügt sich die Gestaltung des Interieurs gleichfalls perfekt in das Gesamtkonzept ein. Die Sitze erhielten ebenso wie die Tür- und Seitenverkleidungen, das Lenkrad sowie der Deckel des Handschuhfachs neue Bezüge aus schwarzem sowie orangefarbenem Leder respektive Alcantara. Für weitere Akzente sorgen eine Asch Motorsport-Blende für das Armaturenbrett mit Lederbezug im Carbon-Look sowie verschiedene Zierelemente aus Edelstahl wie beispielsweise der Rahmen um die Bedieneinheit für Infotainment und Klimatisierung in der Mittelkonsole.

Ford Mustang GT Convertible

Baujahr: 2016

Motor: 5,0-Liter-Coyote-V8-Ottomotor, diverse Abdeckungen/Komponenten in Mambagrün lackiert bzw. orange foliert, DD Customs Exhaust-Straight-Abgasanlage, 421 PS / 530 Nm

Kraftübertragung: Sechsgang-Automatikgetriebe

Fahrwerk: Air Lift Performance-Luftfahrwerk, Riff-Domstrebe

Rad/Reifen: Vossen VFS-1-Leichtmetallfelgen in 10,5×20 Zoll ET24 und 12×20 Zoll ET45, Finish in Wagenfarbe Mambagrün mit orangefarbene, Akzentstreifen, Hankook Ventus S1 evo2-Bereifung in 275/30 ZR20 und 305/30 ZR20

Bremsen: OEM-Brembo-Bremsanlagen, Sättel orange lackiert

Karosserie: Maxton Design-Frontspoilerlippe, Kühlergrills mit Metall- statt Plastikvergitterung, TriBar-Logo vom Mustang V6 an den Kotflügeln, Maxton Design Seitenschweller-Ansätze, kleinere Antenne, Heckspoilerlippe, seitliche Maxton Design-Heckschürzenansätze, Heckblende mit TriBar-Logo vom Mustang V6, rauchgraue Vland-Rückleuchten, Lackierung in Mambagrün, Zierstreifen in Orange mit „Glimmer“-Effekt, diverse Logos und Embleme farblich angepasst in Mambagrün/Orange

Innenraum: komplette Neuausstattung mit Leder/Alcantara in Orange/Schwarz (Sitze, Tür-/Seitenverkleidungen, Handschuhfachdeckel, Lenkrad), Asch Motorsport-Dashboard in Carbon-Optik, Merx-Zusatzinstrumente in den mittigen Lüftungsdüsen (Öldruck/-temperatur, Kühlflüssigkeitstemperatur), verschiedene Edelstahl-Zierteile in Cockpit und Kofferraum

Dank an: Tom von den Mustang Freunden NRW, Carsten und Gregor aus unserer Gruppe (fachlicher Rat, Örtlichkeiten, direkte Hilfe), DD Customs in Hamburg, ATT Performance in Rastatt, RC Service in Berlin