Zweiter im Bunde
Es ist noch gar nicht so lange her, dass AMG die komplett neue zweite Generation des GT 4-Türer Coupés präsentiert hat. Dieses sorgte nicht nur dadurch für Diskussionen, dass es nur noch rein elektrisch antritt. Darüber hinaus polarisiert ihr Design extrem. Viele Fans können ihm einfach kaum etwas abgewinnen. Ungeachtet dessen legt AMG nun nach – mit dem neuen GT SUV. Es ist ein direktes Schwestermodell des Coupés. Daher teilt es sich mit ihm nicht nur die Plattform und die Technik, sondern auch die Designsprache. Hier wirkt das Styling jedoch insgesamt stimmiger und etwas gefälliger.
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Charakterstarkes Styling
Das GT SUV kommt mit einer steilen Front, langem Radstand, flacher Windschutzscheibe sowie Dachlinie, breiter Spur und kraftvoll ausgestellten Kotflügeln. Die Streben und der Zentralstern der Frontmaske im Panamericana-Style sind optional beleuchtet. Wie schon von anderen Mercedes-Modellen bekannt, weisen die Scheinwerfer und die aus sechs runden Elementen bestehenden Rücklichter sternförmige Leuchtelemente auf. Ebenfalls optional: ein ergänzendes durchgehendes Leuchtband am Heck. Ein echtes Highlight ist auch die intelligente Aerodynamik mit aktivem Dachspoiler und Airpanel.

Topmoderner, hochwertiger Innenraum
Der Innenraum zeigt sich hochwertig und auf dem neuesten Stand der Technik ausgestattet. Das GT SUV kommt mit der neuen MBUX-Generation, natürlich samt Mercedes-Benz Operating System inklusive KI und exklusiven AMG-Apps wie dem AMG TRACK PACE. Die Armaturentafel wird von Bildschirmen dominiert. Neben einer Einheit aus dem 10,2-Zoll-Kombi-Instrument und dem 14-Zoll-Multimedia-Display gibt es auch noch einen 14-Zoll-Beifahrer-Screen.
Das AMG-Performance-Lenkrad bietet natürlich Bedientasten sowie Paddel – hier zur Einstellung der Rekuperationsstärke. Die AMG-Performance-Sportsitze besitzen integrierte Kopfstützen, im Fond gibt es eine Dreier-Sitzbank. Natürlich bietet das GT SUV auch viele weitere Schmankerl wie Ambientebeleuchtung oder ein Head-up-Display.

Drei Modellvarianten
Parallel zum Coupé wird AMG das SUV in drei Modellvarianten anbieten. Den Einstieg bildet der GT 53 mit zwei Synchronmotoren sowie bis zu 400 kW (544 PS) Leistung. Darüber rangieren der GT 55 und als Topmodell der GT 63, jeweils mit drei Axialfluss-Motoren und 800-Volt-Technologie. Während der 55er maximal 600 kW (816 PS) generiert, liefert der 63er in der Spitze bis zu 860 kW (1.169 PS). Damit beschleunigt der dank Aluminium- und Carbonbauteilen vergleichsweise leichte Wagen in 2,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h (mit AMG Driver’s Package).
Die großen Batteriepakete (106 kWh oder 128 kWh) versprechen je nach Modell und Fahrweise Reichweiten von bis zu rund 700 km. Zudem soll schnelles DC-Nachladen möglich sein.

Weitere (je nach Modell teils optionale) technische Highlights sind ein neues AMG ACTIVE RIDE CONTROL+-Fahrwerk mit Nick- und Wankstabilisierung, die aktive Hinterachslenkung, der vollvariable, intelligente Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ und eine Carbon-Keramik-Bremsanlage. Verschiedene Systeme wie der AMG RACE ENGINEER und sieben Fahrprogramme erlauben es, das Fahrverhalten an die persönlichen Vorlieben anpassen. Für Verbrenner-Feeling soll das GT SUV authentisch den Klang eines Reihensechszylinders oder V8 erzeugen können.
Das AMG GT 53 SUV ist ab sofort zu Preisen ab 113.050 Euro bestellbar. Der GT 55 und der GT 63 sollen im Frühjahr 2027 folgen.

