Auffällig folierter Mustang auf Luft

Ford Mustang GT Pink Pony Airride Luftfahrwerk Felgen Bodykit Folierung Innenraum-Veredelung US-Muscle Car

The Pink Pony

Wir schreiben das Jahr 2017. Ford enthüllt in den USA das recht umfangreiche Facelift für den in seiner Heimat Ende 2014 eingeführten Mustang der sechsten Generation LAE. Wer das überarbeitete Modell in EU-Version erwerben wollte, musste sich freilich noch etwas länger gedulden. Wie schon beim Vorfacelift erfolgte die Markteinführung in Deutschland etwas zeitversetzt. Anfang April 2018 war es schließlich soweit. Eines der allerersten Exemplare, das hierzulande aus dem Verkaufsraum rollte und an die stolze Besitzerin ging, war das hier gezeigte Coupé.

US-Car-verrücktes Ehepaar

Das selbstverständlich mit dem großvolumigen und kraftvollen Fünfliter-Achtzylinder georderte Muscle Car befindet sich im Besitz von Babsy Hopp-Voigt aus dem in der Eifel gelegenen Blankenheim. Sie ist eine absolute V8- und US-Car-Enthusiastin. So fährt fuhr sie einige Zeit lang auch noch einen Cadillac Escalade Hybrid. Darüber hinaus gibt es im Haushalt noch weitere amerikanische Fabrikate. Denn auch Ehemann Hardy teilt die Leidenschaft. Er fährt sowohl einen Mustang der Vorgänger-Generation S197 als auch einen F-150-Pick-up. Letzterer ist auch auf dem folgenden Bild zu sehen.

Ford Mustang GT Pink Pony Airride Luftfahrwerk Felgen Bodykit Folierung Innenraum-Veredelung US-Muscle Car

Auffälliges Folienkleid

Doch zurück zum Hauptakteur, Babsys LAE. Das Coupé der selbstständigen Qualitätsprüferin für die Automobilindustrie erhielt mit der Zeit ganz offensichtlich eine recht umfangreiche Individualisierung. Diese steigerte seinen Eyecatcher-Faktor erheblich. Wie der Spitzname „Pink Pony“ bereits unmissverständlich verdeutlich, bekam der Mustang schon bald nach der Auslieferung beim Team vom Foliencenter NRW seine Vollfolierung in extrem aufsehenerregendem Chrompink. Darüber zieht sich von der Front bis zum Heck ein Racing-Style-Zierstreifen in Glanzschwarz.

Selbige Farbe tragen auch die zahlreichen Komponenten des Bodykits aus dem Hause Abbes, die den Ford noch sportlicher auftreten lassen. Am Bug sorgen eine große, mehrteilige Frontspoilerlippe, Einsätze für die Motorhaube und den Kühlergrill sowie seitliche Stege unterhalb der Blinker für noch mehr Schärfe. Die Seitenansicht wird durch neue Schweller und Aufsätze vor den hinteren Scheiben aufgewertet. Das Heck zu guter Letzt trägt einen neuen, größeren Schürzeneinsatz und Abbes‘ große FM-05-S-Spoilerlippe. Als feines ergänzendes Detail sind das Mustang-Pony an der Front ebenso wie das GT-Badge am Heck mit feinen Glitzersteinchen verziert.


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Airride für satte Tiefe

Abrundend durfte ein neuer, großformatiger Radsatz nicht fehlen. Babsy entschied sich für die Drago-Leichtmetallfelgen aus dem Hause Schmidt im Finish HellCatBlack. Sie sind an der Vorderachse in den Dimensionen 9×21 und hinten in 10,5×21 Zoll verbaut. Die zugehörigen Continental-Bereifungen messen 265/30 ZR21 respektive 295/25 ZR21. Trotz dieser recht großen Abmessungen können sie bei Bedarf tief hinter den Kotflügel in den Radkästen verschwinden – dann nämlich, wenn der Mustang auf Tauchgang geschickt wird. Ermöglicht wird dies schnell und einfach auf Knopfdruck durch das verbaute K-Sport-Airrides auf Basis von verstellbaren Gewindefederbeinen.

Für noch mehr Karosseriesteifigkeit sorgt unterdessen die rosafarben lackierte Ford Racing-Domstrebe. Sie wurde aus aus Babsys vorherigem Mustang, einem Vorfacelift-LAE mit ins Pink Pony übernommen. Hinsichtlich der Bremsen und des freisaugenden V8 kam es unterdessen bisher zu keinen Anpassungen. So generiert der Achtzylinder wie gehabt 450 PS und 529 Nm. Diesen steht die standfeste, im EU-Modell bekanntlich serienmäßige Brembo-Bremsanlage mit guten Verzögerungswerten entgegen. Die Kraftübertragung gewährleistet das Zehngang-Automatikgetriebe.

Pinke Details auch im Interieur

Zu guter Letzt zeigt der Blick in den mit den optionalen Recaro-Sportsitzen ausgerüsteten Innenraum, dass der Mustang hier ebenfalls konsequent seinem pinken Farbschema folgt. Highlight ist der entsprechend farbig leuchtende Sternenhimmel unter dem Dach. Er besteht tatsächlich nicht aus LEDs, sondern aus beleuchteten Fiberglas-Fasern. Diese arbeitete Babsy in mühevoller und stundenlang währender Kleinstarbeit höchstpersönlich ein. Auf der Mittelkonsole sorgen ergänzend einige weitere Glitzersteinchen in Silber und Pink für zusätzliche Akzente. Und die farbigen Elemente der volldigitalen Armaturen sowie das Ambientelicht sind selbstverständlich auf Pink gestellt, um das Gesamtkonzept perfekt stimmig abzuschließen.

Ford Mustang GT

Baujahr: 2018

Motor: 5,0-Liter-V8-Ottomotor, OEM-Klappenauspuffanlage, 450 PS / 529 Nm

Kraftübertragung: Zehnstufen-Automatikgetriebe

Fahrwerk: K-Sport-Gewinde-Luftfahrwerk, Ford Racing-Domstrebe im Motorraum

Rad/Reifen: Schmidt Drago-Leichtmetallfelgen in 9×21 und 10,5×21 Zoll, Finish in HellCatBlack, Continental Bereifung in 265/30 ZR21 und 295/25 ZR21

Bremsen: OEM-Brembo-Bremsanlage

Karosserie: glanzschwarzer Abbes-Bodykit bestehend aus mehrteiligem Frontspoiler-Aufsatz, Kühlergrill-Einsätzen, seitlichen Frontschürzen-Einsätzen, Motorhauben-Einsätzen, Seitenschweller-Aufsätzen, Seitenfenster-Aufsätzen, Diffusor-Heckschürzenansatz und Heckspoiler FM-05-S, Mustang im Kühlergrill mit Glitzersteinen veredelt, GT-Emblem am Heck mit Glitzersteinen veredelt, Vollfolierung in Chrompink und mit Racing-Streifen in Schwarz

Innenraum: Sternenhimmel in Pink unter dem Dach aus beleuchteten Fiberglas-Strängen, OEM-Recaro-Sitze, verschiedene Details in der Mittelkonsole mit Glitzersteinen veredelt