Der nächste Schritt mit ADAC-Förderung
SimRacing ist weit mehr als nur ein Spiel. Es ist anspruchsvoller, realitätsnaher Motorsport, der in der Spitzenklasse professionell betrieben wird. Längst kann es – nicht zuletzt dank Institutionen wie der Nissan PlayStation GT Academy oder Verstappen Racings Team Redline – gar als Sprungbrett in den realen Renn-Zirkus dienen. Dies unterstreicht die Geschichte von Jeremy Baumert. Dem 16-Jährigen ist die Auto- und Motorsport-Leidenschaft von Vater Ulfried in die Wiege gelegt, der selbst erfolgreicher Rennfahrer war und mit seinem Unternehmen Baumert-Motorsport bis heute in der Szene verwurzelt ist. Auch Jeremy startete seine Karriere virtuell: Am Karfreitag 2022 fasste er den Entschluss mit SimRacing anzufangen.
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Zahlreiche Erfolge im SimRacing
Schnell zeigte sich sein enormes Talent, womit er Young Driver bei den AbA Masters wurde sowie zahlreiche Erfolge einfuhr. 2024 holte er etwa Gesamtsiege beim digitalen ADAC 24h Rennen Nürburgring und dem digitalen 12h Rennen Nürburgring. Letzteren Titel verteidigte er 2025. Zudem krönte Jeremy sich im vergangenen Jahr unter anderem zum ADAC Mittelrhein-SimRacing-Champion, holte den Titel in der Pro AM-Klasse bei der DSRC Sprint-Meisterschaft, wurde GT3-Meister in der NEC 25 und errang den Gesamtsieg beim iRacing-24h Rennen von Spa. Jüngst folgte der GT3-Gesamtsieg im ADAC Digital Cup.

Wechsel zum realen Motorsport
Doch SimRacing soll für Jeremy Baumert nur eine Zwischenstation sein. Er strebt nach weitaus Höherem, möchte im realen Motorsport Fuß fassen und träumt von einer Karriere als GT3-Profi-Rennfahrer. Jeremys nächster großer Schritt auf diesem Weg erfolgte zur jüngst gestarteten Saison 2026. Nach der erfolgreichen Absolvierung eines Lehrgangs zur Nationalen A-Rennlizenz erhielt er vom ADAC Mittelrhein einen der vier begehrten Cockpit-Plätze für ein neues Nachwuchsförderungs-Programm.
So geht er nun in der Hankook Cup- und Tourenwagen Trophy an den Start. Schon am ersten von insgesamt sechs Rennwochenende konnte er Anfang Mai auf dem Hockenheimring eindrucksvoll beweisen, dass er sein Talent problemlos ins echte Rennauto übertragen kann. Er fuhr nicht nur in seiner ersten Qualifikation direkt die erste Pole Position in seiner Klasse ein. Darauf aufbauend errang er ferner den Klassen-Sieg im eigentlichen Rennen! Dabei saß er am Steuer eines von zwei eigens für die geförderten Talente aufgebauten Opel Corsa C GSi-Rennwagen: eine zugleich moderne, zuverlässige und bezahlbare Wahl.
Starke Unterstützer
Denn klar ist: Realer Motorsport ist teuer. Doch Jeremy Baumert kann sich auf guten Rückhalt verlassen. Neben der Talentförderung durch den ADAC Mittelrhein erhält er starke Unterstützung durch weitere Sponsoren. Darunter sind einerseits Unternehmen, die direkt im automobilen und motorsportlichen Kontext stehen – in Form von Reborn Automotive, des Boulevard Motorsport Shops am Nürburgring, von FAwerk und von Mayer Motorsport. Hinzu kommen andererseits Jako, KEUK Medientechnik, Pro Therm Begleitheizungen sowie Urbat Blitzableiterbau.


