Infiniti Prototype 9

Einmal im Jahr treffen sich die Schönen und Reichen beim legendären Concours d`Elegance in Pebble Beach, um sich die begehrtesten und teuersten Oldtimer anzuschauen und natürlich bei einer Auktion auch zu erwerben. In diesem Jahr ist auch Infiniti mit dabei, eigentlich in den USA bekannt als Edelmarke von Nissan, die Autos von Mercedes, BMW, Jaguar oder auch Alfa Romeo den Rang ablaufen möchte. Aber auch wenn die Fahrzeuge sicherlich mit der Konkurrenz locker mithalten können, fehlt ihnen etwas Entscheidendes, nämlich Image.

Jetzt fragt man sich natürlich mit Recht, warum ausgerechnet Infiniti jetzt in Pebble Beach auftaucht, wo die Japaner doch eigentlich so gut wie keine Oldtimer-Kultur haben. Der Grund ist ein Marketing-Trick, den uns Infiniti-Designchef Alfonso Albaisa erläutert: „Alles fing mit einer Frage an. Was wäre gewesen, hätte Infiniti in den Vierzigerjahren einen Rennwagen geschaffen?“ Die Frage ist schon ein wenig abgefahren, das Resultat dafür aber wirklich gelungen.

Der „Prototype 9“ ist natürlich fahrbereit und wird von einem E-Motor mit einer Leistung von 120 kW angetrieben, der von einem Lithium-Ionen-Hochvolt-Akku mit 30 kWh Speicherkapazität mit Strom versorgt wird. Damit würde der Prototype 9, dank seines Gewichts von nur 890 kg den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 5,5 Sekunden absolvieren und eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 170 km/h erreichen. Die Akkuladung reicht für ca. 20 Minuten Rennbetrieb.

Für den heutigen Infiniti-Chef Roland Krüger ist der Prototype 9 eine geniale Idee: „Er ist ein ausgezeichnetes Beispiel für den unveränderten Einfallreichstum, das hohe handwerkliche Können sowie den Unternehmergeist in allen Bereichen unseres Unternehmens.“

Weitere Infos zur Marke Infiniti gibt es unter www.infiniti.de

Text: Olivier Fourcade / Fotos: Infiniti