Mini John Cooper Works GP Concept

Mini John Cooper Works GP Concept!

Was für ein Kontrastprogramm von Mini auf der IAA in Frankfurt. Auf der einen Seite der Mini Electric für die ökologische Korrektheit und auf der anderen Seite das puristische, krawallige Mini John Cooper Works GP Concept – automobile Unvernunft in Bestform. Immerhin gibt es in diesem Jahr auch etwas zu feiern, denn genau vor 50 Jahren debütierte der Mini Cooper bei der legendären Rallye Monte-Carlo. Ziel des neuen Concept-Fahrzeugs ist es puren Fahrspaß zu bieten, kompromisslos, ungefiltert, wie im Motorsport.

Vielleicht gar kein schlechter Ansatz, sind die Motorsport-Gene und das Go-Kart-ähnliche Fahrgefühl mit den letzten beiden Generationen leider komplett verschwunden, der Mini immer mehr Maxi geworden und sein ICH immer verwaschener. Die Optik ist auf jeden Fall martialisch, mit riesigen Spoilerschwertern, einem massiven Kühlergrill, seitlichen Lufteinlässen, einem monumentalen Heckflügel, sehr schmalen Rückspiegeln und einem Diffusor, in den leider viel zu kleine Auspuffendrohre integriert wurden. Natürlich durfte auch eine Motorsport-typische Dachhutze nicht fehlen. Die Startnummer 0059 bezieht sich auf das Geburtsjahr des classic Mini 1959.

Die vielen Sichtcarbon-Teile versprühen echtes Motorsport-Flair, wie auch die 19-Zoll großen Racetrack-Räder. Letztere präsentieren sich in Curbside Red metallic in Verbindung mit Highspeed-Orange auf der Felgeninnenseite sowie einem GP Logo. Der Innenraum wurde konsequent auf den Fahrer ausgerichtet und ist auf das Wesentliche reduziert. Neben einem Überrollkäfig gibt es nur zwei tiefe Schalensitze mit 5-Punkt-Gurten sowie eine puristische Instrumententafel. Die Rücksitzbank, der Dachhimmel oder die konventionellen Türspiegel wurden aus Gewichtsgründen entfernt!

Das Wichtigste, den Antrieb und die Leistung lassen die Mini-Verantwortlichen leider offen. Schade….