Mazda RX-7 „Daytona-Replica“

Wenn in Nippon-Tuning-Kreisen die Typenbezeichnung „RX-7“ fällt, dann denkt wohl der überwiegende Teil der Gesprächsteilnehmer unverzüglich an das von runden Formen geprägte FD-Modell des japanischen Wankel-Sportwagens, welches bis 2002 gebaut wurde und damit die bis dato letzte RX-7-Generation bildete. Nur manche der Über-40-Jährigen sowie einige eingefleischte Mazda-Klassik-Fans unter uns werden vor ihrem inneren Auge statt des „modernen“ FD wohl an dieser Stelle einen RX-7 SA22C sehen, den von 1978 bis 1981 gebauten Urtyp des kultigen Kreiskolben-Sportlers.

Dabei war es doch eben jener Urahn der FD- und FC-Modelle, der für Mazda im Jahre 1979 bei seiner Weltpremiere in der nordamerikanischen IMSA-Rennserie mit einem Doppelsieg in der GTU-Klasse des 24-Stunden-Rennens von Daytona sowie die Plätze fünf und sechs im Gesamtklassement einfuhr. Der Triumph bei diesem legendären Langstrecken-Klassiker war weit mehr als ein einmaliger Achtungserfolg: Nachfolgend nämlich wurde der RX-7 nicht nur GTU-Champion des Jahres 1979, sondern gewann die Gesamtwertung der IMSA GTU gleich sieben mal in Folge!
Die im rheinland-pfälzischen Altendiez beheimateten Mazda-Spezialisten von SPS Motorsport machten es sich zur Aufgabe, einen 1978er RX-7 SA22C als Replica im Look des 1979 erfolgreichen Rennwagens zu gestalten und für den Einsatz bei Classic-Rallyes und Oldtimer-Events vorzubereiten.

Originalgetreuer GTU-Breitbau

Durch die Installation eines originalgetreuen GTU-Bodykits, der sich aus einer weit nach vorn gestreckten Frontspoilerschürze, breitschultrigen Kotflügelverbreiterungen an beiden Achsen sowie einem üppig dimensionierten Heckflügel zusammensetzt, tritt der im Serienzustand ziemlich zierliche SA22C nun deutlich maskuliner und muskulöser auf. Auch die Lackierung in Weiß und verschiedenen Grüntönen wurde dem Original-Rennwagen vorbildgetreu nachempfunden.
Während dieser jedoch auf vier Zoll kleineren Rädern unterwegs war, rotieren an den Achsen des SPS Motorsport-RX-7 immerhin  8×17 und 10×17 Zoll messende Borbet A-Felgen, deren Sterne – analog zum Original – in leuchtendem Gold lackiert wurden. Für ein ultrahohes Gripniveau sorgen, sobald sie einmal ihre Betriebstemperatur erreicht haben, die Toyo Proxes R888-Semislicks der Dimensionen 205/40ZR17 vorn und 255/40ZR17 hinten.
Für eine geduckte Optik sowie eine knackige Straßenlage ersetzte die SPS Motorsport-Crew das „ausgelutschte“ Serienfahrwerk des SA22C durch die Kombination aus straffen Kayaba-Dämpfern mit kurzen Racing Beat-Federn. Aus dem Racing Beat-Portfolio stammen darüber hinaus auch die Bremsscheiben und Bremsbeläge.

Stimmgewaltiger 2-Scheiben-Wankel

Technisch unverändert blieb das von SPS Motorsport komplett revidierte 2-Scheiben-Wankel-Triebwerk mit einem Brennkammervolumen von 1.146 Kubikzentimetern, welches 105 plus eine Handvoll Pferdestärken entwickeln dürfte. Obwohl das auf dem Papier nicht nach viel klingt, setzt sich der RX-7 akustisch doch umso eindrucksvoller in Szene, denn das satte Wankel-Brabbeln, -Knattern und -Röhren aus der sich an einen Racing Beat-Fächerkrümmer anschließenden SPS Motorsport-Abgasanlage lässt ein Vielfaches an Leistung vermuten.
Mit zeitgenössischen Motorsport-Accessoires wurde das Cockpit der Daytona-Replica gestaltet: Die Passagiere fixieren sich mit grünen Takata-Sicherheitsgurten in ihren „körpernah“ geschnittenen Sandtler Classic-Schalen. Während der Fahrer am dreispeichigen Mazda-Sportlenkrad dreht, bedient sein(e) Copilot(in) den modernen Terratrip T202 Classic-Rallye-Computer, der dem historischen Rallye-Reglement entspricht.

Weitere Informationen gibt es bei:

SPS Motorsport GmbH
Im Petersfeld 4
65624 Altendiez
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