Nissan GT-R wheelsandmore

Nissan GT-R von Wheelsandmore

Es ist kaum zu glauben, aber der Nissan GT-R wird bereits seit Ende 2007 gebaut. Seit beinahe zehn Jahren also macht der in Deutschland sein Mai 2009 verkaufte R35, den etablierten und deutlich hochpreisigeren europäischen Konkurrenten von Porsche und Co. das Leben schwer. Im vergangenen Jahr erhielt das über diesen Zeitraum grundsätzlich kaum veränderte Sportcoupé, das in Anlehnung an seinen Urahn Skyline GT-R R32 auch gerne Godzilla genannt wird, sein bisher umfangreichstes Facelift. Diese neuste Version nutzten die Felgen- und Veredlungs-Spezialisten von Wheelsandmore aus dem knapp 20 Kilometer nord-östlich von Aachen gelegenen Baesweiler nun, um das hier gezeigte, optisch auffällige Projektauto aufzubauen.

Die wichtigste Neuerung ist dabei der neue, großformatige Felgensatz, den das Team um Unternehmensinhaber Sebastian Dohmen an den Achsen des leistungsstarken Nissan-Aushängeschilds installierten.

Hauseigene Mehrteiler in 21 Zoll

Es handelt sich um die bewährten F.I.W.E.-Schmiederäder, die selbstverständlich aus eigener Produktion von Wheelsandmore stammen: Sie zeichnen sich durch einen mehrteiligen Aufbau, sechs Doppelspeichen und Zentralverschluss-Optik aus und verfügen am GT-R über ein 21-Zoll-Format. Farblich besitzen sie mit ihren bronzefarbenen Sternen sowie den Betten im Carbon-Look zudem echte Hingucker-Qualitäten. Dass die vorne mit 255/35er und hinten mit 295/30er Continental-Reifen bezogenen Felgen optimal in ihren Behausungen stehen, ist nicht zuletzt der Tieferlegung um 30 Millimeter zu verdanken. Diese wurde mit Hilfe eines entsprechenden Federsatzes herbeigeführt.

Deutlich angehobene Leistung

Zu guter Letzt rundet eine auf die graue Karosserie aufgetragene Designfolierung im Wheelsandmore-Style in Verbindung mit getönten Scheiben das neue Erscheinungsbild ab. Diese greift an diversen Stellen die Farbe der Felgen in Form von akzentuierenden Zierstreifen auf und schlägt somit eine Brücke zwischen den Rädern und dem schnittig gezeichneten Blechkleid des japanischen Sportlers. Dafür, dass der GT-R leistungsmäßig „up to date“ bleibt und die in dieser Hinsicht an ihn gerichteten Erwartungen erfüllt, sorgte Nissan schon werkseitig: Seit der GTR-Markteinführung wurde insbesondere dessen Biturbo-V6 stetig weiterentwickelt, wodurch sich sein Output schrittweise auf aktuell 570 PS erhöhte – damit stellt die neuste Version satte 85 PS mehr bereit als der Ur-R35. Bei Wheelsandmore erhielt er nichtsdestotrotz eine zusätzliche Leistungssteigerung inklusive neuer Downpipe und eines Kat-Ersatzrohrs. Somit leistet der Nissan sogar 690 PS bei einem maximalen Drehmoment von bulligen 900 Nm – genügend für eine Höchstgeschwindigkeit auf Supersportwagen-Niveau: 335 km/h! Die 100 km/h-Marke ist auf dem Weg dahin bei Bedarf nach schier unglaublichen 2,7 Sekunden erreicht.

Weitere Informationen unter:

wheelsandmore GmbH & Co. KG

Carl-Alexander-Platz 5

52499 Baesweiler

Tel.: 02401/60569-0

Fax: 02401/60569-11

www.wheelsandmore.de

E-Mail: info@wheelsandmore.de

 

Fazit: Seit fast zehn Jahren mischt der GT-R die Sportwagen-Riege auf und scheint dabei kaum gealtert. Im Gegensatz zu seiner Konkurrenz wird er dabei oft und gerne auch getunt – nicht selten sogar äußerst extrem und umfangreich. Dies unterstreicht das Exemplar aus dem Hause, wenngleich das Ausmaß der Modifikationen in diesem Fall verhältnismäßig überschaubar ausfällt. Dennoch weiß er mit seinem auffälligen Felgensatz, der dazu passenden Folierung und seiner Leistungssteigerung uneingeschränkt zu überzeugen.

Technical Facts

Nissan GT-R

Baujahr: 2017

Motor: V6-Ottomotor mit Biturbo-Aufladung, Leistungssteigerung, Klappenabgasanlage mit Downpipe und Katersatzrohr

Hubraum: 3.799 ccm

Leistung: ca. 630 PS

max. Drehmoment: 900 Nm

0-100 km/h: 2,7 Sek.

Vmax: 335 km/h

Kraftübertragung: 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe

Fahrwerk: Tieferlegung um 30 mm mittels Federn

Rad/Reifen: dreiteilige F.I.W.E.-Schmiedefelgen in 21 Zoll mit Continental SportContact 6-Bereifung in 255/35 ZR21 und 295/30 ZR21, bronzefarbener Stern und Bett im Carbon-Look

Karosserie: Scheibentönung, Wheelsandmore-Folierung

Text: Simon Mombartz, Fotos: wheelsandmore