Brabus Smart Ultimate E-Concept

Brabus Ultimate E Concept: Aufbruch in eine neue Zeit!

Elektroautos und Tuning. Das passt für viele bisher kaum zusammen. Zu gegensätzlich scheinen die Charakteristika, für die diese beiden automobilen Bereiche stehen: Umweltfreundlichkeit, geräuschlose E-Motoren und eine meist langweilige Optik auf der einen, leistungsstarke Verbrennungsmotoren mit oft großen Hubräumen, gleichsam sportliche und auffällige Optik und fette Sounds – sei es vom Motor oder einer HiFi-Anlage – auf der anderen Seite. Dabei bieten auch Elektroautos durchaus großes Tuningpotenzial. Als eines der ersten Unternehmen der Branche hat dies Brabus erkannt, die Bottroper haben sogar bereits einen eigenen Unternehmensbereich, Brabus Zero Emissions, ins Leben gerufen.

Unter diesem Label zeigen die Spezialisten schon seit mehreren Jahren, wie ansprechendes Elektroauto-Tuning aussehen kann. Die Basis bildete dabei neben dem Tesla Model S der elektrisch betriebene Smart Fortwo. Dies ist auch bei dem hier gezeigten Fahrzeug so, dem Brabus Ultimate E Concept, das im September auf der IAA in Frankfurt Premiere feierte.

204-PS-Elektromotor

Wer an dieser Stelle nun ein rein optisches Tuning vermutet, liegt falsch. Vielmehr befindet sich im Heck des kleinen Cityflitzers nicht, wie im serienmäßigen Smart Electric Drive, ein eher schwächlicher Elektromotor mit umgerechnet 81 PS, sondern stattdessen geht hier eine von Brabus entwickelte E-Maschine mit kraftvollen 204 PS und 350 Nm zu Werke, die den Ultimate E Concept in 4,5 Sekunden auf Tempo 100 und weiter auf bis zu 180 km/h beschleunigt. Die Reichweite soll dabei dank hochmoderner Batterietechnologie vom österreichischen Kooperationspartner Kreisel Electric und einer Speicherkapazität von 22 kWh je nach Fahrweise mehr als 150 km betragen. Ebenfalls speziell für den Elektro-Brabus abgestimmt wurde das neue Fahrwerk.

Breitbau und 18-Zöller

Berücksichtigt wurde dabei nicht nur das spezifische Fahrgewicht, sondern auch die breite Spur und die flache 205/35er sowie 235/30er Bereifung. Die letzteren beiden Aspekte sind auf die optischen Anpassungen des Smarts zurückzuführen: Der in knalligem Gelb lackierte Zweitürer besitzt den Widestar-Bodykit, der den Brabus Ultimate-Sondermodellen vorbehalten ist und die Installation von großen Monoblock Y-Felgen in 7×18 sowie sogar 8×18 Zoll an der Hinterachse erlaubt. Neben den Kotflügelverbreiterungen umfasst der Breitbausatz auch weitere Komponenten wie einen Frontspoiler, Seitenschweller und einen Diffusor – letzterer mit spezieller Leuchte, die erstrahlt, wenn der Ultimate E Concept rekuperiert. Ebenfalls weitreichend veredelt zeigt sich das Interieur: Kontrastierend zum Exterieur erhielten die Sitze, große Bereiche des Armaturenbretts und Teile der Türverkleidungen Bezüge aus blauem Leder mit gelben Ziernähten und Waben-Steppnähten. Weitere Akzente setzen diverse Blenden, welche die Außenfarbe wieder aufgreifen. Details wie Edelstahl-Pedale, Schalt- und Handbremshebel aus Aluminium, Velours-Fußmatten und beleuchtete Einstiegsleisten runden den Innenraum ab. Ob und wann dem Concept-Fahrzeug eine Kleinserie folgt ist bisher noch nicht klar, der Auftritt auf der IAA diente auch dazu, herauszufinden, ob eine entsprechende Resonanz und Nachfrage existiert.

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