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Alles nur ein großes Abwrack-Komplott?

In den letzten Wochen verging kein Tag, an dem sich die Medien nicht fast schon überschlugen mit neuen Hiobsbotschaften über mögliche Dieselfahrverbote in den deutschen Städten. Es gibt zwar einen Gerichtsentscheid, dass Städte im äußersten Falle selbstständig Dieselfahrverbote verhängen können, doch ist dieses Urteil alles andere als leicht umzusetzen. Erstens müssen eine Menge Ausnahmegenehmigungen erteilt werden, wie für die Feuerwehr, THW, Polizei, Krankenwagen und natürlich auch für Handwerksbetriebe usw. Wie will man bei der letzteren Gruppe denn definieren, wer bekommt und wer nicht eine Genehmigung? Zweitens: Wer soll die Einhaltung der Dieselfahrverbote kontrollieren? Die Polizei schiebt jetzt schon hunderttausende von Überstunden von Monat zu Monat vor sich her und ist mit der Bewältigung der Alltagskriminalität völlig überfordert. Sprich: Die Städte müssten eine eigene, schnelle „Dieselfahrverbots-Kontroll-Eingreiftruppe“ ins Leben rufen. Bloß mit welchem Geld? Sprich: Ein Urteil ohne echte Folgen, eine Luftnummer…

Und während der Bürger sich jetzt Gedanken macht, wie er seinen „ollen“ Diesel ohne zu
großen Wertverlust nach Polen, Rumänien, Bulgarien und Co. verkauft bekommt, um sich endlich einen umweltfreundlichen Benziner zuzulegen, laufen die Vorstände der großen Autohersteller mit geduckter Haltung und leicht verschmitztem Lächeln durch die Gegend. So war auf dem Autosalon in Genf eine auffallend zurückhaltende Stimmung zu verspüren. Das Dilemma: Auf der einen Seite sind die Hersteller die Buhmänner der Nation, die tausende Tote auf ihrem Gewissen haben, durch manipulierte Abgaswerte usw. Aber auf der anderen Seite müssten sie sich eigentlich jeden Tag zügellos feiern, denn sie kommen im wahrsten Sinne des Wortes mit der Produktion ihrer Fahrzeuge nicht mehr hinterher. Ein Verkaufsrekord jagt den nächsten, ein Rekordergebnis nach dem anderen wird verkündet. Da fragt man sich mit Recht, ob hier wirklich alles mit rechten Dingen zugeht! Ich bin definitiv kein bekennender Freund von Verschwörungstheorien. Aber in diesem Fall hört sich das alles etwas konfus an. Zum Schutz der Bevölkerung vor dem leisen Dieseltod schafft man durch die Klagen der Deutschen Umwelthilfe (man schaue sich mal in Ruhe an, wer dort alles aus der Politik im Vorstand sitzt) eine gesetzliche Basis, die den Bürger dazu zwingt, seinen „alten“ Diesel gegen einen neuen „umweltfreundlichen“ Benziner zu tauschen! Für mich ist das ein riesiges Komplott, eine Abwrackprämie 2.0, die größte Sauerei, die sich die Politik in Berlin seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ausgedacht hat! Zumal sich endlich immer mehr Wissenschaftler, Professoren, -Gelehrte zu Wort melden und eins zu eins -beweisen, dass die Diskussion um Feinstaub und Stickoxide total unbegründet übertrieben ist. Hier werden Fakten erfunden, die es gar nicht gibt, nur, um den Bürger zu verunsichern und zu manipulieren. Dass auf diesen falschen Fakten auch noch ein Urteil am Bundesverwaltungsgericht getroffen wurde, ist beschämend und alarmierend! Noch nicht einmal unser Rechtssystem kann uns vor den Machenschaften der Politik schützen! Und da soll sich noch jemand über die Politik von US-Präsident Donald Trump beklagen … er verteidigt wenigstens die heimische Wirtschaft und seine Bürger!

Olivier Fourcade